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Handball-Oberliga : Ein Sieg mit beruhigender Wirkung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem 25:24-Erfolg über das Tabellenschlusslicht Bad Schwartau II hat die HSG Schülp/W’feld/Rendsburg ihre Durststrecke beendet.

Endlich wieder ein Sieg für die Oberliga-Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Gegen das Schlusslicht VfL Bad Schwartau II gelang dem Team von Trainer Gunnar Kociok ein knappes 25:24 (13:11). Aber Kociok musste leiden, bis die Punkte eingetütet waren. In der 53. Minute sah alles gut aus, die HSG führte 25:21. Doch man freute sich offenbar schon zu sehr auf die folgende Weihnachtsfeier, anstatt konzentriert zu Ende zu spielen. Erst traf Bad Schwartau drei Mal in Folge zum 24:25, dann verwarf Dennis Schrader einen Strafwurf und danach mussten auch noch 60 aufreibende Sekunden überstanden werden, in denen Bad Schwartau seinen letzten Angriff, sogar in Überzahl, spielte. Doch der Ausgleich gelang den Gästen nicht mehr. „Jetzt habe ich einige graue Haare mehr“, sagte Kociok, dessen Zusammenfassung der Partie sparsam ausfiel: „Eineinhalb Augen zudrücken, über die zwei Punkte freuen, nicht weiter drüber reden.“

Es war nicht die feinste Handball-Schule, die den Zuschauern geboten wurde. Aber der HSG war der Wille zum Sieg anzumerken. „Die Einstellung und die Körpersprache haben mich total gefreut. Manchmal waren wir dadurch aber etwas verkrampft. Jeder wollte es besonders gut machen“, erzählte der Trainer. Doch in diesem Spiel stach der Trumpf, der eigentlich schon häufiger zum Einsatz kommen sollte: Die Breite des Kaders. Ungewohnt viele Akteure waren fit, sodass es beispielsweise durch Finn Dethlefsen kompensiert werden konnte, dass Jens-Christian Woldt nicht seinen stärksten Tag erwischt hatte. Seit dem Saisonbeginn musste der Neuzugang auf sein erstes Tor warten, weil ein Sehnenriss im Finger seinen Einstand verhindert hatte. Nachdem er in der letzten Woche in Dithmarschen bereits in der Abwehr eingesetzt worden war, konnte er sich diesmal mit fünf Toren auch im Angriff beweisen. „Einige, darunter auch Christopher Cohrt, sind in die Bresche gesprungen. Auch Niklas Ranft hat wieder gezeigt, zu was er noch fähig ist“, lobte Kociok.

So gestaltete die HSG die Partie lange Zeit so, dass es nach einem sicheren Sieg aussah, bis dann das große Zittern in der Schlussphase losging. Kociok: „Die Punkte waren lebenswichtig. Außerdem hat man gesehen, dass uns nicht Angst und Bange zu werden braucht.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Burchert, Martensen – Moreau, Hohnsbehn, Schrader (1), Jüschke (4), C. Cohrt (5), Woldt (3/2), Jöhnk (1), Cardis (1), F. Cohrt, Ranft (5), Fisch, Dethlefsen (5).

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