Handball-Oberliga der Männer : Ein Sieg ist Pflicht

Nur ein Sieg zählt heute für die Westerrönfelder um Jens-Christian Woldt (rotes Trikot) gegen Schlusslicht Bad Schwartau II.
Nur ein Sieg zählt heute für die Westerrönfelder um Jens-Christian Woldt (rotes Trikot) gegen Schlusslicht Bad Schwartau II.

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am Sonnabend den VfL Bad Schwartau II. Im Kampf um den Klassenerhalt ist ein Sieg für die HSG gegen das bislang noch sieglose Schlusslicht Pflicht.

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29. November 2013, 06:00 Uhr

Verletzte Spieler – egal. Schwache Trainingsbeteiligung – uninteressant. Sieben Niederlagen aus den letzten acht Spielen – Schnee von gestern. Wenn die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ein Interesse daran hat, in der kommenden Saison noch in der Handball-Oberliga zu spielen, dann muss sie morgen gewinnen. Sie hat ein Heimspiel und sie spielt gegen das bislang noch sieglose Schlusslicht VfL Bad Schwartau II. Um 16.45 Uhr müssen die Spieler von Trainer Gunnar Kociok in der Heidesandhalle ihre Oberligatauglichkeit beweisen.

Eine Niederlage könnte vor allem aus tabellarischer Sicht bitter werden. Die HSG ist als Tabellenzwölfter mitten unter den Teams, die sich mit höchstens zwei Punkten Differenz zwischen dem siebten und 13. Tabellenplatz tummeln und demnach gegen den Abstieg kämpfen. „Es ist halt kein Wunschkonzert und wir müssen gerade mühselig zu unserer Form zurückfinden“, erklärt Kociok. Da sei die Partie am vergangenen Wochenende in Dithmarschen ein erster Schritt voran gewesen. „Das ging in die richtige Richtung, eigentlich waren wir die Mannschaft am Drücker und hätten gewinnen müssen“, sagt der Trainer mit Blick auf die unglückliche 28:29-Niederlage in Pahlen.

Der morgige Gegner ist für Kociok ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. „Leider ist wenig über Schwartau herauszubekommen“, klagt er. Hintergrund ist, dass eigentlich alle Mannschaften sich verpflichtet haben, ihre Spiele in einem Videoportal hochzuladen, doch dem ist der VfL bislang nur sporadisch nachgekommen. „Ich habe die Wahl zwischen einer Partie aus dem September und einer, deren Kameraführung kaum eine Spielbeobachtung zulässt“, erklärt der Westerrönfelder Trainer. Allerdings sei es auch wichtiger, dass sein eigenes Team funktioniere. „Wenn wir den Einsatz, das Engagement und die Laufbereitschaft aus Dithmarschen wieder aufbieten und sie mit Cleverness ergänzen, dann sind wir gut davor. Wir müssen den Zuschauern vermitteln, dass wir wollen und Bock auf Handball haben“, gibt Kociok seinen Spielern mit auf den Weg.

Schon Anfang des Monats stand die Partie gegen die SG Hamburg-Nord unter denselben Vorzeichen. Die bis dahin sieglosen Hanseaten starteten gegen die HSG eine Siegesserie. „Wir sollten nicht in der Vergangenheit rumwühlen, auch wenn es wehtat“, sagt Kociok. Heißt: Blick nach vorn! Seine Spieler sollten das morgen beherzigen.

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