zur Navigation springen

Basketball-Regionalliga : Ein Sieg für die gute Stimmung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga empfangen die Rendsburg Twisters die WSG Königs Wusterhausen. Twisters-Trainer Homfeldt sieht sein Team gegen die Gäste aus dem Landkreis Dahme-Spreewald nicht chancenlos

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Die Stimmung im Training war in diesen Tagen bei den Rendsburg Twisters deutlich entspannter als noch in den Wochen zuvor. Trainer Bjarne Homfeldt sah in viele gelöste Gesichter. Es wurde in den Einheiten geflachst, konzentriert, aber dennoch mit der nötigen Lockerheit gearbeitet. Der erste Sieg nach zuvor drei Niederlagen im Heimspiel der 1. Basketball-Regionalliga über den BBC Cottbus am vergangenen Sonnabend tat nicht nur Homfeldt gut. „Der eine oder andere war nach dem schlechten Start verunsichert. Das hat sich auch auf die Stimmung ausgewirkt. Von daher sind wir alle froh, dass es mit dem ersten Sieg geklappt hat.“ Zwar sprach Homfeldt nach dem 77:76 von einem „glücklichen Erfolg“, aber in der Rückschau des Rendsburger Coaches war er verdient, „weil wir den Sieg einfach mehr wollten als der Gegner“.

Um nicht gleich wieder in ein Stimmungstief zu fallen, wollen die Twisters am Sonnabend im Heimspiel gegen die WSG Königs Wusterhausen nachlegen (19.15 Uhr, Herderhalle). Doch aus Homfeldts Sicht dürfte das „wesentlich schwerer werden als gegen Cottbus. Ich schätze Königs Wusterhausen stärker ein.“ Die bisherigen Ergebnisse der Red Dragons, wie sich die Gäste aus dem Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg) nennen, dürften den Rendsburger Trainer in seiner Annahme bestätigen. So gewann die WSG gegen den VfL Stade (73:69), während die Rendsburger gegen denselben Gegner verloren (85:92). Auch der Quervergleich in den Spielen gegen den MTV Herzöge Wolfenbüttel geht an Königs Wusterhausen. Während die Red Dragons die Niederlage mit 52:74 noch einigermaßen in Grenzen hielten, gingen die Twisters mit 55:99 unter. Homfeldt: „Dennoch sehe ich uns nicht chancenlos. Königs Wusterhausen gehört zu den Mannschaften, die wir schlagen können, und wir haben ein Heimspiel.“

Ein Schlüssel zum Erfolg sieht Homfeldt in der Abwehrarbeit. „Wir müssen versuchen, Jackson Shelton aus dem Spiel zu nehmen.“ Der Pointguard ist der auffälligste Spieler bei den Red Dragons. Mit 94 Punkten liegt der 25-jährige US-Amerikaner auf Platz zwei der Scorerliste. Doch bereits gegen Cottbus hatten die Rendsburger gegen deren dominante Figur so ihre Probleme. Immer wieder kam Terence Billups frei zum Wurf oder setzte seine Mitspieler in Szene. „Zum Glück kehrt mit Dimi Basylev ein abwehrstarker Spieler zurück, der gegen Cottbus noch gefehlt hat. Er wird sich im Wechsel mit Morris Brodersen um Shelton kümmern“, kündigt Homfeldt an. Erstmals kann der Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Beste Voraussetzungen, damit es auch in der kommenden Woche wieder entspannt im Training der Twisters zugehen kann.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert