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Handball, 3. Liga : Ein Sieg fehlt noch zum Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV Owschlag will mit einem Erfolg über Vechta letzte Zweifel beseitigen.

Sieben Spiele müssen die Frauen des TSV Owschlag in der 3. Liga Nord noch absolvieren, dann ist die Handball-Ära im Turn- und Sportverein beendet. Bekanntlich fusioniert der Club mit der HSG Kropp-Tetenhusen zur HG O-K-T (die LZ berichtete). Bis es jedoch so weit ist, will sich das Team von Trainer Rainer Peetz anständig verabschieden. Anständig heißt in dem Fall Klassenerhalt. Der ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht ganz gesichert. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone und den derzeit ersten Absteiger MTV Altlandsberg. In Peetz’ Rechnung reicht seinem Team ein Sieg aus den letzten sieben Partien, dann wäre der Klassenerhalt mit hoher Wahrscheinlichkeit gepackt. Gut für die Nerven wäre es, wenn die zwei Punkte schon am Sonnabend aufs Owschlager Konto wandern würden. Bei einem flüchtigen Blick auf die Tabelle stehen die Chancen gut. Der TSV empfängt als Achter den Vorletzten SFN Vechta (17 Uhr).

Die Favoritenrolle schiebt Peetz trotzdem weit von sich. Grund sind zahlreiche Spielerinnen, die dem Coach am Sonnabend fehlen werden. Greta Stolley, Anita Ewert, Jacqueline Küppers, Nina Lyke und Torhüterin Sophie Fasold können nach Angaben von Peetz definitiv nicht mitwirken. Hinter den Einsätzen von Svenja Zadow und Franziska Peters stehen noch Fragezeichen. Gut möglich, dass sieben teils hochklassige Drittliga-Spielerinnen dem TSV gegen Vechta fehlen werden. „Das ist schon misslich, wenn man sich auf so eine Partie kaum vorbereiten kann. Auf der anderen Seite haben wir nichts zu verlieren. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Eine spielfähige Mannschaft bekommen wir schon zusammen“, stellt Peetz klar.

Gegen den VfL Oldenburg II hat sich seine dezimierte Mannschaft am vergangenen Wochenende beim 22:29 richtig teuer verkauft – ohne Peetz, der erkrankt zu Hause blieb. Spielführerin Greta Stolley übernahm gemeinsam mit Assistent Reiner Pohl-Thur das Coaching. Diesmal ist der Chef-Coach wieder mit dabei. Selbst wenn Peetz bereits angekündigt hat, nach der Saison eine Pause als Handball-Trainer einlegen zu wollen, lässt ihn der sportliche Ehrgeiz noch nicht los: „Als Sportler will man nie verlieren.“

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