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U16-Basketball-Bundesliga : Ein Rabe macht noch keinen Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der U16-Basketball-Bundesliga unterlagen die Junior Twisters Rendsburg den Lübeck Lynx mit 62:78 und bleiben Tabellenletzter. Bester Spieler bei den Rendsburgers war Center Alexander Rabe mit 13 Punkten.

Die Vormachtstellung unter den schleswig-holsteinischen Vereinen in der U16-Basketball-Bundesliga ist zumindest vorerst geklärt. Die Junior Twisters Rendsburg verloren in der Herderhalle das Landesderby gegen den Tabellenvierten Lübeck Lynx (Lüchse) nach guter Leistung am Ende jedoch klar mit 62:78 (14:16, 29:35, 51:53). Für das Team von Trainerin Antje Mevius war es bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel. Damit bleiben die Rendsburger Tabellenletzter. Mit 13 Punkten stach Alexander Rabe auf Seiten der Gastgeber heraus, doch ein Rabe macht eben noch keinen Sieg. Gierigster Luchs war Leevi Erkkilä, dem gleich 28 Punkte gelangen. Vor allem in der Schlussphase war Lübecks Center nicht zu halten und punktete fleißig. Das war spielentscheidend.

Trotz der erneuten Niederlage war Mevius zufrieden. „Wir haben in der Entwicklung der Mannschaft wieder einen Schritt nach vorn gemacht und 35 Minuten mit dem Gegner auf Augenhöhe gespielt“, meinte die Trainerin. Diese Einschätzung unterstreicht auch der Spielverlauf. Acht Mal stand es remis, acht Mal wechselte die Führung. In der Schlussphase musste Mevius auf Center Alexander Rabe verzichten. Nach dem dritten Viertel hatte Rabe bereits vier Fouls auf seinem Konto und wurde nur noch sporadisch eingesetzt. Das haben die Rendsburger nicht auffangen können. Wenn er im Spiel war, gelang es den Lübeckern nicht, sich entscheidend abzusetzen. Mit seinen Aktionen hielt er sein Team im Spiel. Ein weiteres Handicap war auch, dass Tim Nippert in den letzten Minuten wegen Wadenproblemen nicht voll spielen konnte. Das und den Ausfall von Rabe nach dessen fünften Foul konnte der Rest der Mannschaft nicht auffangen. Allerdings unterliefen den Gastgebern in der Schlussphase einige Ballverluste. Diese nutzten Friedrich Anemüller und Erkkilä zu den spielentscheidenden Punkten.

Die Junior Twisters haben jetzt erst einmal zwei Wochen Pause, bevor sie am 29. November (12.30 Uhr) zu den Piraten Hamburg reisen müssen. Die Piraten liegen mit einem Sieg (86:62 gegen Eisbären Bremerhaven) aus vier Spielen einen Platz vor den Rendsburgern in der Tabelle.


Junior Twisters Rendsburg: Telemann (6), Rump (10/ 1x3), Nippert (11), Hansen (2), Merz (8), Breitkopf (6), Lasserre (2), Rabe (13), Syskin, Boma Atta (4).

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