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Landeszeitung

21. August 2017 | 18:15 Uhr

Fussball : Ein Punkt für den Kopf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Osterrönfelder TSV erkämpft in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ein Remis gegen den Favoriten aus Klausdorf.

Gekämpft, getroffen, gepunktet. Der Nervenstärke von Torhüter Daniel Jeromin war es zu verdanken, dass Fußball-Verbandsligist Osterrönfelder TSV ein 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen die Spitzenmannschaft aus Klausdorf erkämpfte. Mit seinem mittlerweile vierten Treffer vom Elfmeterpunkt bescherte er seinem Team einen Zähler. Und der war nicht unverdient, auch wenn OTSV-Trainer Olaf Lehmann hinterher zugab: „Wenn wir den Elfmeter nicht bekommen und Düse (Daniel Jeromin, d. Red.) den nicht verwandelt, verlieren wir das Ding wahrscheinlich.“

Die Gastgeber begannen gut und schienen den TSV Klausdorf zunächst mit ihrem Pressing zu überraschen. Das begann bereits in des Gegners Hälfte und provozierte einige Ballverluste, die bisweilen in Chancen für den OTSV mündeten. Bojan Grabavac (4.) oder auch Florian Kuklinski (5.) waren die Absender der ersten Torschüsse. Die beste Gelegenheit ließ erneut Grbavac aus, als er nach einem Klausdorfer Missverständnis frei durch war, aber verzog (15.). „In der Anfangsphase waren wir auch spielerisch die bessere Mannschaft“, hatte Lehmann erkannt. Eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse deutete sich dann aber gegen Ende der ersten Halbzeit an. Der TSV bekam die Partie besser in den Griff, stand enger am Mann und ließ den Ball gut laufen. Nach dem Seitenwechsel parierte Jeromin zunächst gegen Marc Zeller (48.) und Samet Aydemir (55.), ehe Timo Rosenfeld das Leder unhaltbar in den Winkel zirkelte (58.). Es war der statistische Beleg für die nun sichtlich überlegenen Klausdorfer.

Aber die Osterrönfelder taten nach dem Rückstand das, was ihr Trainer zuvor gefordert hatte: Sie bissen sich in die Partie rein. Fortan tauchten die Platzherren wieder vermehrt vor dem Tor von TSV-Keeper Tobias Paulat auf und nachdem Gino Laubinger Kuklinksi im Strafraum gefoult hatte, entschied Jeromin das Torhüter-Duell für sich (65.). Auf einmal war die Partie wieder offen und beiden Seiten suchten den Weg zu drei Zählern, allein es gelang nicht. „Es war ein verdienter Punktgewinn, der nach den vier Niederlagen zuletzt gut für unser Selbstvertrauen ist“, resümierte Lehmann.

Osterrönfelder TSV: Jeromin – Mosebach, Halver, Hardt, Sopha (66. Weihmann), Piotraschke, Dollnick – Yalcinkaya (78. Horstmann), Grbavac (78. Thomsen), Reimer – Kuklinski.

SR: Kurtovic (PSV Flensburg). – Z.: 100.

Tore: 0:1 Rosenfeld (58.), 1:1 Jeromin (65./FE).

 

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erstellt am 13.Okt.2013 | 19:02 Uhr

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