zur Navigation springen
Landeszeitung

15. Dezember 2017 | 19:34 Uhr

Jazztage : Ein prickelnder Auftakt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Bohém Ragtime Jazz Band aus Ungarn hat die 24. Jazztage im Kreis Rendsburg-Eckernförde eröffnet. Die achtköpfige Band spielte bei dem Konzert auf insgesamt 20 Instrumenten. 130 Zuhörer verfolgten den Auftakt.

Nicht nur mit ihrer Freude an der Musik begeisterte die Bohém Ragtime Jazz Band das Publikum im Technik- und Ökologiezentrum (TÖZ). Das achtköpfige ungarische Orchester hatte rund 20 verschiedene Instrumente im Gepäck. Ob Saxophon, Kontrabass, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Flöte, Trompete oder Geige – alles kam zum Einsatz und sorgte für Stimmung bei den gut 130 Besuchern zur Auftaktveranstaltung der Jazztage im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Zum Programm der Band, die extra aus ihrer Heimatstadt Kecskemét angereist war, gehören klassische amerikanische Stücke der ersten drei Dekaden des vergangenen Jahrhunderts, aber auch traditionelle ungarische Hits. Was sie an einem Abend spielen, entscheiden die Musiker spontan. „Wir gucken auf das Publikum und schauen, wie es sich fühlt“, erklärt Bandleiter Tamás Ittzés. „New Orleans Jazz, Ragtime, A Capella oder instrumental gehören dazu.“ Doch auch kleine Tanz- und Showeinlagen ließen die dynamischen Musiker nicht aus.

Die Jazztage finden zum 24. Mal statt. Es ist eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Kreises Rendsburg-Eckernförde in Zusammenarbeit mit dem Storyville Jazzclub Rendsburg und dem Jazzclub Hanerau-Hademarschen. „Es ist schön, wie es sich entwickelt hat“, erinnert sich Hans-Hinrich Blunck von der Kulturstiftung noch an die ersten Konzerte. „Inzwischen ist es ein Stammpublikum geworden.“

Hierzu zählt auch Christiane Fahrenkrug: „Es ist eine enorme Bereicherung für die Region, dass so etwas organisiert wird. Ich habe schon viele Jazzmusiker gesehen, aber dass sie Geige oder Querflöte spielen, habe ich noch nicht erlebt.“

Ursula Schmidt ist schon seit rund 20 Jahren Mitglied im Storyville Jazzclub. An Jazzabenden nimmt die Osterrönfelderin regelmäßig teil: „Mir gefällt besonders, dass jede Band die Stücke anders spielt. Diese ungarische Gruppe ist sehr vielfältig. Ihre Musik ist jung, frisch und modern. Das prickelt.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen