Ein Polizist gegen alle Zuschauer

24-Jähriger aus Rendsburg-Eckernförde gewinnt 48 000 Euro bei neuer TV-Show von ProSieben / Schätzfragen richtig beantwortet

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26. Oktober 2018, 11:19 Uhr

Der Polizist Kai Genz aus einem Revier im Kreis Rendsburg-Eckernförde nahm als erster Kandidat an der neuen ProSieben- Show „Alle gegen Einen“ teil und gewann 48  000 Euro. „Auch wenn ich nicht gewonnen hätte, wäre es eine gute Erfahrung für das Leben gewesen. Ich bin super froh, dass ich mitgemacht habe”, betont der 24-Jährige.

Doch natürlich freut sich Genz auch riesig über den Gewinn. „Ich mache gerade meine Berufspilotenlizenz, und das macht doch alles etwas einfacher“, erläutert der von der Fliegerei begeisterte junge Mann.

In einer dreieinhalbstündigen Live-Show trat Kai Genz gegen die Zuschauer an und musste den Ausgang von spektakulären Action-Experimenten im Vorwege schätzen.

Wie viele Sekunden dauert es, bis ein Auto, das ins Wasser fällt, komplett mit Wasser vollgelaufen ist? Wie viele Heliumballons braucht es, um ein neunjähriges Mädchen fliegen zu lassen? Die Fragen hatten es in sich, und es galt für den jungen Polizisten, sich bei den Schätzungen auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

Gegen ihn spielte die „Schwarmintelligenz“ von ganz Deutschland. Alle Zuschauer waren aufgerufen, sich per App an dem Spiel zu beteiligen. Als Promi-Joker standen dem Kandidaten unter anderem Jeannine Michaelsen und Luke Mockridge zur Seite.

Es blieb spannend bis zur finalen Frage: „Wie lange braucht ein Schaukler bis er sich zum ersten Mal überschlägt?“

„Während der gesamten Show war ich nicht so wahnsinnig doll aufgeregt, aber bei der letzten Frage dann doch,“ erzählt Genz. Lob gab es von Moderator Elton: „Du bist ein wahnsinnig guter Kandidat. Sehr sympathisch.“

Gemeinsam mit seiner Freundin und drei Freunden war der Norddeutsche am vergangenen Wochenende nach Köln gefahren. Neben der Teilnahme an der Show gab es für die jungen Leute auch Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. „Wir hatten eine super-schöne Zeit”, schildert Genz und zeigt sich erleichtert: „Es war eine Live-Show, und ich bin froh, dass alles gut gelaufen ist.“

Beeindruckt sei er von der Professionalität am Set gewesen und von den vielen, interessanten Leuten, die er bei den Aufnahmen und der Aftershow-Party kennengelernt habe. Auf Instagram teilt der Polizist seine Erfahrungen und Fotos und beantwortet die Fragen einer wachsenden Anzahl von „Followern“. „Bisher habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich der erste Kandidat von „Alle gegen Einen“.

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