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Ein Paradies für Kiwis und Schmetterlinge

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Familie Thun beteiligt sich erstmals an der "langen Nacht der Gärten"

MÖREL | Sukkulenten-Sitzkissen für Moos-Stühle, ein mannshoher Efeu in Pilzform, Insektenhotel, Sprudelstein, Kiwis und Kois: Dass der Garten von Familie Thun in Mörel auf 3000 Quadratmetern jede Menge Besonderheiten zu bieten hat - davon konnten sich die begeisterten Besucher in der "langen Nacht der Gärten" überzeugen. Zum ersten Mal beteiligten sich Martina und Jörg Thun in diesem Jahr an der Aktion "offener Garten", nachdem sie selbst über zehn Jahre an den Veranstaltungs-Wochenenden im Juni unterwegs gewesen waren, um sich die Gärten anderer Leute anzugucken.

"Dann haben wir beschlossen: Wir machen einfach mal selber mit", berichtete Martina Thun, "wir waren am Hauptwochenende am 15. und 16. Juni schon erstmals dabei und nun heute auch bei der langen Nacht der Gärten." Auf dem Gehweg vor dem Familienhaus in der Dorfstraße konnten die Besucher bereits eine Spezialität von Martina Thun bewundern: Sukkulenten-Sitzkissen für als Dekoration gedachte Gartenstühle.

Die ersten Früchte, welche die Gäste im Garten zu sehen bekamen, waren die Kiwis, die seit 2001 in Mörel zu Hause sind und mit dem mittelholsteinischen Klima gut zurechtkommen. Wer den Garten gegen den Uhrzeigersinn durchwanderte, konnte dabei nacheinander unter anderem folgendes inspizieren: einen 50 Jahre alten Wacholderbaum, ein Insektenhotel (für Wildbienen, Schmetterlinge, Ohrenkneifer), eine 90 Jahre alte Nordmanntanne, Johannis-, Josta-, Apfel-, Blau- und Himbeeren, Tellerpfirsiche und Nektarinen, einen Zitronenbaum und einen Folientunnel (für Tomaten, Paprika, Gurken, Wassermelonen und Melonenbirnen). Zu sehen waren auch Hühner und Laufenten mit ihren Küken, ein Rosenrondell, ein Nutzgarten für den Eigenbedarf, Apfel-, Birnen- und Kirschbäume, einen Friesenwall mit verschiedenen Steinkrautarten, eine Kräuterspirale aus Feldsteinen, einen Rosenbogen, einen Kirschlorbeer in Kugelform und einen in Pilzform geschnittenen Efeu, ein "Schattenbeet" (mit Hostas, Azaleen, japanischem Ahorn, Farnen und Gräsern), ein Staudenbeet, einen Sprudelstein sowie einen Teich mit Kois und Goldfischen.

Die Lieblingsblume von Martina Thun ist offenkundig die Clematis, von der sie 45 verschiedene Sorten angesammelt hat: "Die sehen so toll aus und geben ein schönes Farbspektakel, wenn sie in voller Blüte stehen." Dass in einem derart abwechslungsreichen Garten viel Arbeit steckt, versteht sich von selbst. Als "Arbeit" will sie ihre liebste Freizeitbeschäftigung aber nicht verstanden wissen, betont Martina Thun: "Der Garten ist für meinen Mann und mich keine Arbeit, sondern ein Ausgleich zum Beruf - die Gestaltung unseres Gartens macht uns viel Spaß, und ich glaube: Das sieht man auch."

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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