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2. Basketball-Regionalliga der Herren : Ein Offensiv-Feuerwerk der Twisters

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 2. Basketball-Regionalliga der Herren kamen die Twisters Rendsburg zu einem 97:72-Erfolg über die BG Hamburg-West. Überragender Spieler beim Spitzenreiter war einmal mehr der US-Amerikaner Devon Atkinson.

Die Fans der Twisters Rendsburg hielt es bereits vor dem Schlussviertel nicht mehr auf den Sitzen. „Wir woll’n die Hundert sehn“, hallte es am Samstagabend nach dem dritten Viertel von den Rängen der Herderhalle. Zu diesem Zeitpunkt führte der ungeschlagene Spitzenreiter der 2. Basketball-Regionalliga Nord gegen die BG Hamburg-West mit 81:48. Zwar bekamen die 247 zahlenden Zuschauer am Ende die geforderten 100 Punkte nicht geboten, dennoch wurden die Gastgeber nach dem 97:72 (28:15, 51:29, 81:48)-Sieg über den Aufsteiger mit stehenden Ovationen verabschiedet.

Die Hamburger zählen keinesfalls zu den schwächeren Mannschaften dieser Liga. Die Gäste reisten immerhin mit der Empfehlung an, den Meisterschaftsfavoriten TSG Bergedorf und den Tabellendritten SC Rist Wedel II geschlagen zu haben. Das aber konnte die Mannschaft nur im vierten Viertel, das sie mit 25:16 gewannen, unterstreichen. „Dem messe ich aber nicht so viel Bedeutung bei. Das ist bei einer klaren Führung immer mal drin“, hakte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt das verlorene Viertel schnell ab. „Da haben wir uns einige Ballverluste zu viel erlaubt und in der Defensive doch einiges zugelassen“, meinte Max Hillner. Doch dem Rendsburger war anzumerken, dass ihm diese Phase des Spiels nicht so gefallen hatte. „Dafür sind wird dann doch zu ehrgeizig und wollen immer optimal spielen“, führte Hillner weiter aus.

Der Spitzenreiter hat in der Offensive fast optimal gespielt. Dabei überraschte Gäste-Trainer Carsten Heinichen die Gastgeber zumindest anfangs. Die BG spielte entgegen ihrer sonstigen Zonenabwehr mit einer Manndeckung gegen die Twisters. Das war aber nur kurzfristig mit einer 6:4-Führung (3.) von Erfolg gekrönt. Die Antwort der Twisters gab Aufbauspieler Devon Atkinson mit einem Dreier zum 7:6 (4.). Das war zugleich das Signal zu einem Offensiv-Feuerwerk der Gastgeber. Das wurde vor allen Dingen von Atkinson ausgelöst. Immer wieder glänzte er dabei mit starken und für den Gegner kaum vorauszusehenden Anspielen. Nutznießer waren fast alle seiner Mitspieler. Am meisten profitierte davon Center Johannes Weißbach, der fast blind mit dem spielfreudigen US-Boy harmonierte. Gut unterstützt wurde er von Max Hillner, der besonders im ersten Viertel fast nach Belieben traf. Einmal in Spiellaune, ließen sich die Rendsburger nicht aufhalten. BG-Trainer Heinichen versuchte den Spielfluss des Spitzenreiters im ersten Viertel mit zwei Auszeiten zu stoppen. Das aber gelang nicht. „Rendsburg war physisch und spielerisch einfach zu stark und immer präsent“, fand Heinichen für den Gegner nur lobende Worte. Gewürzt wurde das starke erste Viertel zudem noch mit einem Dunking von Björn Rohwer.

Auf Grund der souveränen Spielführung wechselte Homfeldt mit Torben Haase, Tim Störtenbecker, Christian Rinner, Majdi Hamza und Jan Witt Spieler ein, die ansonsten weniger Spielzeit bekommen. Gegenüber der ersten Fünf ist da schon ein Leistungsunterschied auszumachen. Aber da gibt es mit Atkinson dann immer noch einen Spieler, der alles richtet. „Der war einfach nicht zu halten“, meinte Heinichen zu den Qualitäten des Twisters-Asses, der mit seinem Team am Ende einen souveränen Sieg feiern konnte.

Twisters Rendsburg: Atkinson (25/2x3), Basylev (3/1x3), Brodersen (11/1x3), Brunk, Haase (3), Hamza (4), Hillner (16/4x3), Rinner (1), Rohwer (13), Störtenbecker (4), Weißbach (13), Witt (4).

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