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Jahresbilanz : Ein neues Zuhause für 211 Tiere

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tierschutzverein erreichte dank neuer Homepage mehr Vermittlungen. Die Interessenten kommen sogar aus Dänemark. Nach Weihnachten kommen nicht mehr Vierbeiner als sonst ins Heim.

Erfreuliche Entwicklung im Tierheim: Platzte die Einrichtung Anfang 2013 aus allen Nähten, ist das Haus dank einer guten Vermittlungsquote im Moment nur noch zur Hälfte belegt. „Anfang des letzten Jahres führte uns die hohe Belegung an die Grenzen des Möglichen heran“, erklärt Marc Nadolny, Vorsitzender des Tierschutzvereins Rendsburg und Umgebung. Doch dank einer neuen Internetpräsenz vermittelte der Verein 2013 insgesamt 211 Hunde, Katzen und Kleintiere. „Wir haben die Räume nicht voll“, so Nadolny.

Obwohl das Heim für 70 Katzen ausgelegt ist, lebten 89 Katzen Anfang 2013 im Duvenstedter Weg. Daraufhin machten sich die Mitglieder des Vereins über eine verbesserte Vermittlung Gedanken. „Wir wollten die Wege vereinfachen und haben deshalb unsere Homepage geändert“, so Nadolny, der seit November 2012 Vorsitzender des Vereins ist. Wie bei anderen Tierheimen im Land, können Interessenten bequem von zu Hause aus jedes Tier mit Bildern und Beschreibung ansehen. „Es kommen immer öfter Menschen, die sagen, sie hätten ein Tier auf unserer Homepage gesehen und würden es jetzt gern angucken“, berichtet Petra Mumm, die im Katzenhaus arbeitet. Das neue Konzept geht auf: Nicht nur aus ganz Schleswig-Holstein, sogar aus den Nachbarländern kommen Tierliebhaber nach Rendsburg. „Eine Interessentin meldete sich aus Dänemark und nahm gleich drei Katzen auf einmal zu sich“, berichtet Nadolny. 111 Katzen fanden im letzten Jahr ein neues Zuhause.

Bei den Hunden sind die Zahlen ebenfalls erfreulich. 90 Vierbeiner nahm das Tierheim in seine Obhut. Vermittelt wurden 17 Tiere, 77 sind an ihre Besitzer zurückgegangen. „Entlaufende Hunde sind meistens gechipt und können so schnell an die Besitzer zurückgegeben werden“, erklärt Nadolny. Im Moment leben sieben Hunde in den Räumlichkeiten. Bis zu 14 Vierbeiner könnte der Tierschutzverein aufnehmen. Nach den Weihnachtsfeiertagen kommen nicht mehr Tiere als sonst in das Heim. „Das steht zwar oft in der Presse, stimmt für Rendsburg so aber nicht“, erklärt Nadolny. Vielmehr werden die vierbeinigen Geschenke vor den Ferien ausgesetzt, um den geplanten Urlaub nicht zu stören.

Der Tierschutzverein ist gut durch das letzte Jahr gekommen und möchte diese positive Entwicklung fortsetzen. Der Verein will seine Standards im Bereich artgerechter Unterbringung, Pflege und Versorgung sichern und weiter ausbauen. In diesem Jahr soll der Katzenfreilauf saniert werden. „Unser Ziel ist es, vielen hilflosen Tieren Schutz zu gewähren und ein gutes, neues Zuhause zu vermitteln“, sagt Nadolny.


>Informationen zum Tierschutzverein unter www.tierschutzverein-rendsburg.de

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erstellt am 10.Jan.2014 | 19:26 Uhr

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