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Ein neues Fahrzeug für die Holzbunger Wehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Feuerwehr Holzbunge ist jetzt bestens für den Ernstfall gerüstet. Am Wochenende wurde den Brandschützern ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser an Bord (TSF-W) offiziell überreicht. Das Fahrzeug verfügt vorne und hinten über Blitzer, ist rundum beleuchtet und hat einen Lichtmast. Zudem lässt es sich um zehn Zentimeter absenken, damit die Tragkraftspritze besser ausgeladen werden kann. Das Fahrzeug hat 500 Liter Wasser an Bord und zwei Kameraden können die Atemschutzgeräte im Fahrzeug anziehen. Außerdem gibt es einen Belüfter, umverrauchte Räume besser rauchfreizu bekommen. „Wir haben alles selber konzipiert“, berichtet Wehrführer Hartmut Paulsen. Gut 100 Stunden seien es wohl, die die Holzbunger Feuerwehrkameraden in die Planung gesteckt hätten.

138 000 Euro hat das Fahrzeug inklusive Teilbeladung gekostet. 25 Prozent Zuschuss gab es vom Kreis und die Gemeinde Neu Duvenstedt hat das Stromaggregat und den Belichtungssatz bezahlt. Die Holzbunger Wehr stellt zusammen mit den Kameraden aus Alt Duvenstedt und Bünsdorf den Brandschutz in der Gemeinde sicher. Das Fahrgestell ist von MAN, der Aufbau von Ziegler. Am 23. Juli konnte das neue Fahrzeug abgeholt werden und hat auch schon seinen ersten Einsatz absolviert: Als in Klein Wittensee eine Strohpresse brannte, waren die Freiwillige Feuerwehr Holzbunge mit im Einsatz.

„Die Arbeit der Feuerwehr ist der Gemeinde Holzbunge sehr wichtig und wir als Gemeinde sind froh, dass wir über eine so starke und gut ausgebildete Wehr verfügen können“, sagte Bürgermeister Ole Bening. „Wer seine Freizeit für das Leben und Gesundheit, Hab und Gut anderer opfert, der verdient auch die bestmögliche Ausrüstung.“

Die Übergabe des Fahrzeuges nutzte Kreiswehrführer Mathias Schütte, um Hans-Detlev Gosch zu ehren: Er erhielt das Brandschutzehrenzeichen in Gold. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber überreichte er Ole Bening.

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