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Faustball : Ein mehr gewonnener Satz rettet Schülp vor dem Abstieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am letzten Spieltag sicherten sich die Faustballerinnen des TSV Schülp den Klassenerhalt in der Bundesliga. Aufgrund des schlechteten Satzverhältnisses gegenüber den Schülperinnen muss der TV Voerde die Klasse verlassen.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Knapper gehts nimmer. Bereits in der vergangenen Saison entgingen die Faustballerinnen des Schülp so gerade eben dem Abstieg aus der Bundesliga in der Halle, weil sie drei Sätze mehr gewonnen hatten als der VfK 01 Berlin. Doch in dieser Spielzeit war es noch dramatischer. Nach 16 Spielen hatte das Team von Trainer Rouven Schönwandt gerade einmal einen Satz Vorsprung auf den TV Voerde. Bei Punktgleichheit (beide 8:24) retteten sich die Schülperinnen mit einem Satzverhältnis von 20:39 (-19) gegenüber Voerde (22:42/-20), das nach dem Aufstieg die Klasse prompt wieder verlassen muss. Während bei den Mädchen aus Nordrhein-Westfalen die Tränen flossen, kannte der Jubel auf Seiten der Schülperinnen nach dem packenden Saisonfinale keine Grenzen mehr.

Den Nervenkitzel hätten sich die Schönwandt-Schützlinge allerdings ersparen können. Doch den direkten Vergleich am letzten Spieltag beim SV Moslesfehn verloren die Schülperinnen gegen den TV Voerde in fünf hart umkämpften Sätzen mit 2:3 und standen vor dem alles entscheidenden Spiel unter enormen Druck. Ein 0:3 gegen Gastgeber Moslesfehn wäre gleichbedeutend mit dem Abstieg gewesen. Doch die TSV-Mädchen holten sich den zweiten Satz mit 11:8, so dass die 1:3-Niederlage letztlich folgenlos blieb. „Die ungeliebte Hallensaison ist mit zwei dicken blauen Augen überstanden. Wieder einmal haben wir in letzter Sekunde den Kopf aus der Schlinge gezogen. Jetzt freuen wir uns auf die Feld-Saison“, atmete Mannschaftsführerin Nadine Kowalczyk nach dem dramatischen Saisonfinale tief durch.

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