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1. Basketball-Regionalliga : Ein kleiner Schritt nach vorn für die Twisters

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rendsburgs Basketballer unterliegen dem Meisterschaftsfavoriten Rot-Weiß Cuxhaven mit 50:83.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2015 | 21:51 Uhr

Es war die erwartete Niederlage und mit 50:83 (12:21, 21:38, 38:60) fiel sie auch relativ deutlich aus – doch im Lager der Rendsburg Twisters machte sich keine große Niedergeschlagenheit breit. Denn mit Rot-Weiß Cuxhaven war am Sonnabend in der Herderhalle ein Gegner zu Gast, der mit ganz anderen Zielen als der BBC in die Saison gestartet ist. Während es für die Twisters in der 1. Basketball-Regionalliga wieder nur ums „Überleben“ geht, wollen die Niedersachsen nach dem Zwangsabstieg umgehend zurück in die 2. Liga Pro B. Dementsprechend wusste Twisters-Coach Bjarne Homfeldt das Ergebnis gegen den Titelanwärter auch einzuordnen: „Cuxhaven ist keine Mannschaft, mit der wir uns messen dürfen. Bei uns hätte für einen Sieg schon alles klappen müssen und bei Cuxhaven nichts – aber dem war leider nicht so.“

Ganze fünf Minuten durften die Hausherren und ihr Anhang von einer Überraschung träumen, doch nach dem 8:6 nahm die Begegnung ihren erwarteten Lauf. Keine vier Minuten später hatten die Niedersachsen mit einem 14:0-Lauf zum 20:8 die Kräfteverhältnisse geklärt. Der spielerischen Klasse der Gäste, in deren Reihen gleich zehn Profis stehen, hatten die Rendsburger nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Nur phasenweise waren die Twisters ein ebenbürtiger Gegner. „Aber leider haben diese Phasen immer nicht sehr lange gedauert“, meinte Homfeldt. Dennoch sprach der Twisters-Coach von einem „kleinen Schritt nach vorne“ mit Blick auf die vorangegangene Heimniederlage gegen den SC RASTA Vechta vor zwei Wochen. „Das Zusammenspiel klappte dieses Mal schon viel besser. Gegen Vechta haben wir uns kaum gute Wurfpositionen erarbeitet und uns immer wieder Verzweifelungswürfe genommen. Gegen Cuxhaven kamen wir immerhin schon mal in gute Positionen. Nur haben wir leider schlecht getroffen.“ Als exemplarisch nannte Homfeldt die Würfe von jenseits der drei Punkte-Linie. Lediglich ein Wurf von 15 Versuchen fand sein Ziel. „Normal ist eine Quote so um die dreißig Prozent. Hätten wir also fünf von den fünfzehn Versuchen getroffen, sähe das Ergebnis schon viel freundlicher aus. Jetzt müssen wir eben noch daran arbeiten, dass wir unsere Chancen effektiver nutzen.“

Mit der Abwehrarbeit seines Teams war Homfeldt hingegen zufrieden. „83 Punkte gegen diesen hochkarätig besetzten Gegner sind ein guter Wert.“ Immerhin fehlte mit Mannschaftskapitän Morris Brodersen (beruflich verhindert) einer der Stabilisatoren der Twisters-Defenisve, zudem war Neuzugang Osvaldas Gaizauskas schon früh mit vier Fouls belastet, so dass er sich fortan etwas zurücknehmen musste, und Terence Billups spielte über weite Strecken des Spiels unter Schmerzen, nachdem er bereits im ersten Viertel umgeknickt war. Homfeldt: „Von daher war das hinten im Rahmen unserer Möglichkeiten. Aber für eine mögliche Überraschung waren wir vorne nicht gut genug.“

Rendsburg Twisters: Menges, Daugs (2), Billups (16/1x3), Hillner (4), Sopha (3), Schleth (2), Gaizauskas (3), Schlemmer (2), Rixen (2), Kleveman (2), Geist (6), Ruppert (8).

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