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Landeszeitung

24. Oktober 2017 | 00:58 Uhr

Ein gutes Zeichen für die Eltern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Sozialarbeit in der Schule am Ochsenweg kann fortgesetzt werden / Jährliche Kosten von 60 000 Euro

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Die Schulsozialarbeit wird in den Schulen Westerrönfeld und Jevenstedt fortgeführt. Beide Standorte gehören zur Schule am Ochsenweg. Nachdem lange nicht sicher war, ob es weitere Fördergelder dafür geben werde, konnte das Angebot nun entfristet werden. Die Kosten werden vom Schulträger, dem Amt Jevenstedt, mit entsprechender Förderung durch den Kreis getragen.

Wenn Schüler Probleme mit Lehrern und Klassenkameraden haben oder häufig Fehlzeiten aufweisen, sollen die Mitarbeiter der Schulsozialarbeit mit Unterstützung und Beratung helfend zur Seite stehen. In den Schulstandorten im Amt Jevenstedt übernimmt diese Aufgabe seit rund zwei Jahren die Betreute Grundschule, zu deren Aufgaben unter anderem Krisen- und Konfliktlösung, Gewalt- und Mobbingprävention, Probleme im familiären Bereich sowie Einzel- und Kleingruppenförderung für Schüler zählt.

Er freue sich, dass es nun weiter gehen könne. Die Gemeinden des Amtes hätten die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit erkannt, betonte Amtsvorsteher Hans Hinrich Neve bei der Vertragsunterzeichnung in der Jevenstedter Schule. Schulleiter Hans-Peter Miller, wies darauf hin, dass man Schule vernünftig gestalten müsse. Einige Familien bräuchten mehr Hilfe als andere. Deshalb sei es wichtig, „einen festen Mitarbeiterstab“ zu haben, deren Mitglieder nicht jährlich wechseln müssten, sagte Miller.

Angelika Krimmel, Fachwirtin für Gesundheit und Soziales, leitet die Schulsozialarbeit und verfügt über einen Stamm von 14 Mitarbeitern, hauptsächlich Erzieher sowie Heil- und Sozialpädagogen. Sie weiß genau, wie wichtig ihre Arbeit ist. Die Inklusion habe ihnen Kinder beschert, die ein höheres Maß an Zuwendung benötigten. Dass es nun weitergehen könne, sei ein gutes Zeichen für Eltern, ihre Kinder „auf unsere Schulen“ zu geben, meinte Krimmel. Monika Sievers, Vorsitzende des Schulausschusses, sieht in der Fortführung ebenfalls eine „große Stärkung“ der Schule.

Die Kosten der Schulsozialarbeit belaufen sich jährlich auf rund 60 000 Euro. Zwei Drittel davon sind im Haushalt 2014 eingestellt. Der Rest wird durch die Fördermittel finanziert.

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