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Landeszeitung

23. September 2017 | 18:34 Uhr

„Ein großer Schritt“ an die Spitze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ingo Harms löst Günter Wischnewski als Vorsitzender des Spiel- und Sportvereins Nübbel ab

Viele Vereine haben zunehmend Probleme damit, Vorstandsposten zu besetzen. Nicht so der Spiel- und Sportverein Nübbel. Für die Nachfolge von Günter Wischnewski als 1. Vorsitzenden gab es sogar zwei Kandidaten. In geheimer Wahl setzte sich jetzt in der Jahresversammlung Ingo Harms gegen Michaela Teske mit 46 zu 36 Stimmen durch.

Harms war seit 2008 2. Vorsitzender. Für ihn sei es „ein großer Schritt“, jetzt an der Spitze des Vereins zu stehen, sagte der 43-Jährige. Michaela Teske wird als wiedergewählte Schriftführerin weiterhin dem Vorstand angehören.

„Ihr wart pflegeleicht, es hat viel Spaß gemacht“, verabschiedete sich Günter Wischnewski aus seinem Amt. Bereits von 1984 bis 1990 leitete er den Verein und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden ernannt. 2009 übernahm Wischnewski den Vorsitz erneut. Es sei damals eine schwierige Zeit für den Sportverein gewesen und er sei als „Kompromisskandidat“ eingesprungen“, berichtete der 65-Jährige. In seinem letzten Jahresbericht betonte er, dass sich der Verein nicht auf die Unterstützung des Sports beschränke, sondern auch Verantwortung gegenüber der Gemeinde übernommen habe. „Wir haben mit einer großzügigen Spende die Belieferung des Freibades mit warmem Wasser unterstützt und eine pädagogische Kraft für die Grundschule finanziert.“

Eine Übungsleiterin des SSV ist jeden Donnerstag fünf Stunden an der Schule tätig. Es habe von einigen Kritik gegeben, dass damit Mitgliedsbeiträge sachfremd verwendet würden, sagte Wischnewski. Der Vorstand sehe das allerdings anders. „Die Schule ist gleichzeitig der Grundstock für unseren Verein“, betonte Wischnewski.

Für seine 60-jährige Vereinsmitgliedschaft wurde Günter Früchting geehrt, Johannes Holm und Annekatrin Hencke für 50 Jahre Mitgliedschaft, Frank Schnack für 40 Jahre. Ausgezeichnet wurde auch der langjährige Platzwart Alois Wolfrum für sein Engagement.

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