zur Navigation springen

Handball-SH-Liga : Ein Gratmesser für das Paul-Team

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Tabellenführer Schülp/W’feld/RD empfängt Tills Löwen. Alt Duvenstedt muss zum Spitzenspiel nach Tarp.

Am Sonnabend kommt es in der Tarper Treenehalle um 17 Uhr zum ersten Spitzenspiel in der noch jungen Saison in der Handball-SH-Liga der Männer, wenn die HSG Tarp/Wanderup (2.) den TSV Alt Duvenstedt (3.) empfängt. Eine Viertelstunde zuvor wird in Westerrönfeld die Partie zwischen dem gastgebenden Tabellenführer HSG Schülp/Westerrönfeld/RD und der HSG Tills Löwen (8.) angepfiffen.

HSG Schülp/W’Feld/RD – HSG Tills Löwen (Sbd., 16.45 Uhr)

Der Platz an der Tabellenspitze steht der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD zurzeit gut. Sollte sie sich tatsächlich zum Aufstiegsaspiranten herauskristallisieren? Die nächsten Wochen geben darüber Aufschluss. Wenn die Ambitionen höhere sind, dann dürfte zumindest morgen gegen die HSG Tills Löwen kein Punkt abgegeben werden. Die HSG ist ein Zusammenschluss des Ratzeburger SV, Möllner SV und des TSV Berkenthin und besteht in dieser Form seit 2008. Mit Moritz Molt und Peter Kasza stehen zwei ehemalige Zweitligaspieler des VfL Bad Schwartau in den Reihen der Löwen, dazu kommt mit Torhüter Dennes Goldenbow ein ebenfalls zweitligaerfahrener Akteur. Der neue Trainer Tobias Schröder hat selbst in der ersten Bundesliga gespielt und hat nun die Aufgabe, die große Mischung seiner Leute zu einer erfolgreichen Einheit zu formen. Am vergangenen Wochenende gelang nach zwei Niederlagen gegen die ebenfalls als stark einzuschätzenden Stockelsdorfer und Tarper der erste Saisonsieg gegen Nord-NF. „Wichtig wird sein, deren Rückraumachse zu kontrollieren. Wenn wir es schaffen, unser Tempo durchzusetzen, dann haben wir eine gute Chance“, glaubt HSG-Trainer Volker Paul. Zwar konnten nicht alle Westerrönfelder in dieser Woche trainieren, dennoch werden so weit alle mit dabei sein beim zweiten „Gratmesser“ der Saison. „Nach Stockelsdorf sind Tills Löwen die zweite schwere Mannschaft, gegen die wir bestehen wollen“, sagt Paul, der seinen Kader mit einigen A-Jugendlichen auffüllen wird.
 

HSG Tarp/Wanderup – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 17 Uhr)

Die HSG Tarp/Wanderup musste in der vergangenen Saison in der 2. Liga Insolvenz anmelden und rutschte sogleich drei Ligen tiefer. Diese Mannschaft ist nur noch in Bruchteilen vorhanden. Der Ruf des Geldes und die sportliche Perspektive lockten viele zum DHK Flensborg. Übriggeblieben sind nur noch wenige bekannte Namen, dazu gehören Mittelmann Lasse Worm und der Trainer Matthias Hinrichsen. Insgesamt handelt es sich in weiten Teilen um die zweite Herrenmannschaft des vergangenen Jahres, die sich allerdings gegen gute Gegner bisher schadlos gehalten hat. Tills Löwen, Kronshagen und Lübeck wurden geschlagen. Auch Alt Duvenstedt hat bislang alles gewonnen. Deutlich wird: Mindestens eines der Teams hat am Sonntag einen Eintrag auf der Minuspunkteseite. Was spricht also für den TSV, dass er „zu Null“ weitermachen wird? „Es ist ganz schwer vorauszusagen, wer diese Partie gewinnt. Wir haben ein gewisses Potenzial, aber das gilt auch für Tarp“, möchte TSV-Trainer Gunnar Kociok keine klare Prognose über den Spielausgang abgeben. Im Videostudium habe er einen sehr ausgeglichenen Gegner mit starken Mittelleuten und einem guten Kreisläufer gesehen und auch Kociok sieht das bisherige Programm der Tarper als Beweis ihrer Qualität. „Deren Saisonauftakt heißt schon was. Um zu gewinnen, müssen wir richtig gut spielen. Auf der anderen Seite ist es jetzt die erste Standortbestimmung und es wird sich zeigen, wer es verdient hat, zum jetzigen Zeitpunkt ganz oben zu stehen.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 27.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen