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Handball-SH-Liga der Männe : Ein enttäuschendes Ergebnis

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Kampf um den Aufstieg in die Handball-Oberliga der Männer hat die HSG Eider Harde gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen einen wichtigen Punkt liegen gelassen. Im Heimspiel reichte es gegen den Aufsteiger nur zu einem 24:24.

Es bleibt dabei: Gegen Aufsteiger HSG Mönkeberg/Schönkirchen können die SH-Liga-Handballer der HSG Eider Harde nicht gewinnen. Wie schon im Herbst vergangenen Jahres (26:26) endete auch das Rückspiel in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle mit einem Unentschieden. Das 24:24-Remis vor rund 300 Zuschauern ist zu wenig für den Tabellenzweiten im Kampf um einen Aufstiegsplatz. Trainer Thomas Carstensen: „Das Spiel war nicht gut und das Ergebnis ist enttäuschend. Das Gute ist aber, dass wir noch immer alles in eigener Hand haben.“ Korrekt: Gewinnt die HSG Eider Harde ihre restlichen fünf Partien, ist Platz 2 sicher und ein Startplatz in der Oberliga so gut wie sicher – abhängig von der Situation in der 3. Liga. Rutscht der TSV Altenholz doch noch auf einen Abstiegsplatz, muss der Zweite der SH-Liga in der Relegation gegen den Zweiten der Hamburg-Liga ran.

Die Gäste machten am Freitagabend ihrem Ruf als Favoritenkiller alle Ehre. Wie schon gegen den Tabellenvierten TSV Kronshagen (33:33) und Spitzenreiter HSG Ostsee N/G (31:28) ließen sich die sehr konzentriert spielenden Mönkeberger auch in Hohn nicht abschütteln, obwohl die Gastgeber jeweils einmal in jeder Halbzeit mit vier Toren vorne lagen. Das Problem der Eider-Handballer war offensichtlich: die Abschlussschwäche im Angriff.

Während sie hinten eine gewohnt solide Leistung boten – die HSG hat die wenigsten Gegentreffer der Liga kassiert – scheiterten sie in der Offensive zu oft am gut aufgelegten Torwart-Oldie Thorsten Ehrig (46) oder warfen erst gar nicht aufs Tor. Ehrig, der gemeinsam mit seinen Zwillingssöhnen Finn und Jan auf der Platte stand, brachte die Eider-Angreifer mit seiner typischen, allseits bekannten Keeper-Bewegung zum Grübeln. Der Mönkeberger Carstensen, guter Kumpel von Ehrig, hatte seine Jungs genau davor gewarnt. „Uns fehlt die Konstanz im Angriff. Wir werfen zu wenige Tore“, analysierte der Eider-Coach. Carstensen wollte jedoch keinem seiner Spieler einen Vorwurf machen. Fakt ist einfach, dass der Truppe – vor allem der jungen Rückraum-Riege (Durchschnittsalter: 20,7 Jahre) – derzeit ein erfahrener Fuchs fehlt, der vorweg marschiert. Jörg Gosch (33) oder Steffen Oeltjen (29) wären solche Kandidaten – doch beide fehlen verletzt.

Zumindest bei Oeltjen sieht Thomas Carstensen Chancen, dass er am kommenden Wochenende in Stockelsdorf wieder dabei sein kann. Gegen Mönkeberg machte sich der Linksaußen schon mit warm, ein Einsatz wäre nach seiner Bänderverletzung aber zu früh gekommen. Ein Oeltjen, seit mehr als einem Jahrzehnt ein Stützpfeiler der Mannschaft, kann im Saisonendspurt extrem wichtig sein.

HSG Eider Harde: Dobratz, Dreller – Möller (6/1), Oettershagen (2), Behmer, Oeltjen, Hohnsbehn (4), Meyer, Ketelsen, Bendixen (5), Brown (5), Rohwer (1), Fisch (1).

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