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Westerrönfeld : Ein Dorf feiert mit Spiel, Sport und Spaß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Sport, Musik, Gottesdienst im Freibad: Originell und mit viel Spaß verbrachten die Westerrönfelder das Wochenende.

Sport, Musik, ein Gottesdienst im Freibad – von Freitag bis Sonnabend feierte Westerrönfeld sein „Dorfwochenende“ mit einem bunten Programm. Zum Start am Freitagabend gab es Musik in der Tingleffhalle unter dem Motto „Westerrönfeld klingt gut“. Der Pianist Michel Bröcker, der Chor „Joyce“, der Männergesangverein „Liedertafel“, der Lutherchor der Kirchengemeinde und der Chor der Grundschule Westerrönfeld begeisterten das Publikum. „Die Halle war voll“, freute sich Heino Hansen, der zusammen mit Frauke Zocher und Pastor Rode Zimmermann-Stock sowie vielen Helfern die Veranstaltungen organisiert hatte. Voll war es auch am Sonnabend beim Kreissportfest im Rahmen des Dorfwochenendes. Vereine aus dem Kreis stellten 30 Sportarten vor und ließen Interessierte erste Versuche mit Bällen oder mit der Wurfscheibe „Frisbee“ unter Anleitung machen. Auch die American Footballer der „Rendsburg Knights“ waren in Aktion. Der Vereinsvorsitzende Georg Ahrens ließ die U19-Mannschaft vorführen, wie hart und schnell es beim Spiel mit dem eiförmigen „Fußball“ zugeht. „Das Interesse am American Football ist groß“, freute sich Ahrens. „Kinder und Jugendliche, die keinen Bock auf den ,Rundball‘ haben, kommen zu uns.“ Der Verein hat neben den Jugendteams U19 und U16 eine erste Herrenmannschaft, die „Black Knights“, und insgesamt 122 Aktive. „Wir sind stolz auf sportliche Erfolge. Unsere Herren stehen zurzeit ungeschlagen an erster Stelle, aber noch wichtiger ist, dass der Verein sich als ,Family‘ sieht“, machte Ahrens deutlich.

Sport verbinde Menschen, Dörfer, Länder und Kulturkreise, betonte der Westerrönfelder Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf. Deshalb begrüße er die Initiative des Kreissportverbandes, bei der Veranstaltung auf dem Sportplatz die Integration von Flüchtlingen in den Vordergrund zu stellen.

Ein kostenloser Shuttle-Dienst vom Rendsburger Bahnhof zu den Westerrönfelder Sportstätten ermöglichte allen Interessierten die Teilnahme. Mit viel Spaß und sportlichem Ehrgeiz präsentierten sich die Fußballer des vorwiegend aus Flüchtlingen bestehenden „Moin FC“. Nach ihrem Testspiel zeigten sich die jungen Männer von der Geschwindigkeitsmessanlage begeistert und schossen ein ums andere Mal aufs Tor.

„Das Interesse und das vielfältige Angebot waren gut“, lautete das Fazit von Dieter Windeler, Vorsitzender des Westerrönfelder Sportvereins „Holstein“.

Auf dem Schulgelände neben dem Sportplatz konnten Besucher beim Rendsburger Schützenverein in das Bogenschießen hineinschnuppern. „Ganz schön anstrengend, aber es macht Spaß“, sagte Pamela Berger nach ihren vier Treffern auf der Zielscheibe. Uwe Kühl von der Bogensparte des Schützenvereins hatte ihr zuvor eine Einweisung gegeben. Das Bogenschießen habe einen regen Zulauf, stellte Kühl fest. „Vor vier Jahren haben wir die Bogensparte gegründet. Die Mitgliederzahl des Vereins ist in dieser Zeit von 45 auf 102 gestiegen.“

Der gestrige Sonntag begann mit einer Premiere. „Picknick und Frühschoppen im Freibad“ stand auf dem Programm. Das Angebot wurde gut angenommen. Paul Wolff ließ sich selbst geräucherten Aal zum Frühstück schmecken. Seine Frau war vom guten Wetter und der Musikerin Sabrina Müller begeistert. „Das Gelände der Badeanstalt ist für ein Picknick fabelhaft geeignet“, fand Silke Schülldorf. „Das ist einmalig in Deutschland“, stimmte auch Heino Hansen zu. „Wir haben ein Freibad, von dem aus man die Frachter auf dem Kanal sehen kann.“

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