Heiko Mielke : Ein Clown für Kinder im Krieg

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Heiko Mielke (54) bringt Menschen zum Lachen, die nichts zu Lachen haben.

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17. November 2014, 14:12 Uhr

Heiko Mielke (54) bringt Menschen zum Lachen, die nichts zu Lachen haben. Ob Flüchtlingskinder im syrisch-türkischen Grenzgebiet oder von Schicksalsschlägen getroffene Menschen wie die Opfer der Flutkatastrophe in Thailand und den ehemaligen Bürgerkriegsgebieten Sri Lankas – Mielke sorgt als Clown dafür, dass die Menschen für einen Moment ihre Sorgen vergessen können.

2007 gründete der Langwedeler mit weiteren Kollegen den Verein „Clowns ohne Grenzen“. Seitdem reiste er unter anderem in die Türkei und nach Syrien, Rumänien und Sri Lanka, um dort von Krieg, Gewalt oder Armut geplagte Menschen zu unterhalten. Vor wenigen Wochen erst spielte er insgesamt 18 Shows im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Dort ist er über hunderttausend Vertriebenen begegnet, die das gleiche Schicksal teilen. „Es ist nicht leicht, so etwas mit anzusehen“, berichtet Mielke, „das Leuchten in den Augen, die Freude und das Lachen helfen aber darüber hinweg.“

Eine professionelle Clownsausbildung hat Heiko Mielke nicht, er sei eher ein „Quereinsteiger“. Als Teil der „Itzehoer Jonglierszene und Gauklergruppe Planlos“ unterrichtete er zunächst Kinder, nahm dann an Clown-Workshops teil und machte eine Theater- und Zirkuspädagogische Ausbildung. Mittlerweile bildet er Clowns auch selbst aus. Etwas anderes könne er sich nicht vorstellen, denn: „Bei mir kommt Beruf wirklich von Berufung.“

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