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Fockbek : Ein buntes Dorffest voller Bewegung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Fockbeker „Aalversuperdaag“ erwiesen sich einmal mehr als Besuchermagnet. Zuschauermagnet war ein flottes Seifenkistenrennen dank neuer Startrampe.

Am Ende seiner ersten „Aalversuperdaag“ als Bürgermeister war Holger Diehr zufrieden: „Ich freue mich, dass es den Menschen gefallen hat“, sagte der Verwaltungschef gestern. Das 36. Dorffest war wieder einmal sehr gut besucht. Tausende Besucher aus der Region schlenderten an den Ständen der Vereine und Verbände entlang und vergnügten sich an den Imbissbuden. Regnerisches Wetter am Sonnabend und aufkommender Wind am Sonntag taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Rund um den Dorfplatz wurde gefeiert, getanzt und gesungen.

Im Friedhofsweg fand wie geplant das große Seifenkistenrennen der Unternehmer statt. Das Hobby-Wohnwagenwerk hatte eine neue Startrampe gestiftet. Sie kann auch bei Regen genutzt werden. 700 Stunden bauten die Lehrlinge daran. Die Arbeit zahlte sich aus. Alle Kinder hatten sichtlich Spaß, obgleich es eine gute Portion Mut voraussetzte, die steile Rampe runterzusausen. „Das war ziemlich aufregend“, fand Anna Malin Kluck (9). Für sie war es die erste Fahrt in einer Seifenkiste. Für den Hingucker des Wettbewerbs sorgte Till Stollberg (10) mit einer aus alten Segelflugzeugteilen gebastelten Seifenkiste. Sein Vater hatte das Gefährt zusammen mit einem Freund konstruiert und durfte sich über den Preis für das originellste Fahrzeug freuen.

Viel Bewegung war auch ein paar Meter weiter im Spiel. Stefanie Grötzner und Anja Holzmann vom Turn- und Sportverein Fockbek von 2010 stellten neue Trendsportarten vor. Beim Zumba und Piloxing (eine Mischung aus Pilates und Boxen) wurden zu lauter Musik die Hüften, Arme und Beine geschwungen. Das Angebot an jeden, einfach mitzumachen, wurde besonders von jungen Damen und Mädchen begeistert angenommen.

Am Abend wurde es dann buchstäblich heiß. Mit Einbruch der Dunkelheit zeigten die „Fire Devils“ eine imposante Feuershow. Egal ob mit Feuerstab, Feuerseil oder Knotenpois – Marco und Marvin Schulz zeigten kunstvolle Figuren. Im Gegensatz zur Ästhetik stand bei der Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr am Tag danach die Gefahrenvermeidung im Vordergund. Aus sicherer Entfernung lernten die Besucher, warum man Fett besser nicht mit Wasser löschen sollte. „Die Küche ist danach hin“, warnten die Feuerwehrmänner vor dem Risiko einer gewaltigen Stichflamme. Wem das zu aufregend war, konnte nebenan den Kinderflohmarkt besuchen. „Wir verkaufen unser altes Spielzeug“, freuten sich Moritz, Lisa und Merle Bock. Die Geschwister freuten sich über jeden Kunden.

Zufriedenheit auch bei den Dorffest-Machern: Insgesamt sei alles gut verlaufen, betonte Julia Bestmann aus der Verwaltung. Sie hatte das Fest zusammen mit anderen Gemeindemitarbeitern organisiert. „Die Vereine und Verbände haben wieder toll mitgearbeitet“, lobte sie das Engagement, das in die Stände und in das bunte Programm investiert worden war. Bürgermeister Holger Diehr kündigte an, dass man die abendliche Feuershow wieder anbieten wolle. Besonders gut sei der Kaffeegarten des DRK Fockbek angenommen worden, so Diehr. „Hier ist die Verbundenheit der Fockbeker spürbar.“ Am Abend lockte die große Tombola wieder alle Losbesitzer auf den Dorfplatz. Der Hauptgewinn: ein gebrauchter Opel Corsa.

 

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