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Autorin aus Hanerau-Hademarschen : Ein bisschen Wahrheit und viel Fiktion

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Anni Deckner stellt ihr erstes Buch „Heimathafen Husum“ am Dienstag im Rendsburger Kinocenter vor.

Eine Neigung zum Schreiben hatte Anni Deckner aus Hanerau-Hademarschen eigentlich schon immer. Einzelne Textpassagen schlummerten seit längerem in ihrem Rechner und warteten darauf, zum Leben erweckt zu werden. Nur der Mut für ein Buch fehlte bislang sowie die Lust, sich monatelang mit der Verlagssuche zu beschäftigen. „Als ich dann das E-Book-Portal bei Amazon entdeckte, meine Freundinnen mich zudem aufforderten, endlich mit dem Schreiben zu beginnen, erhielt meine Motivation neuen Schwung und ich wurde vom Schaffensdrang fast erschlagen“, berichtet die Autorin.

„Heimathafen Husum“ heißt ihr Erstlingswerk, das im März als E-Book sowie als Druckausgabe bei Amazon erschienen ist und das Anni Deckner am kommenden Dienstag, 6. Mai, um 20 Uhr, bei einer Lesung im Kinocenter Rendsburg vorstellen wird.

„Das ist eine tolle Gelegenheit für mich. Bin gespannt, ob ich vor fremdem Publikum vorlesen kann“, so Deckner. In dem Roman geht es um die Münchnerin Versicherungskauffrau Neele Brandenburg, kurz: Nelly. Um die Trennung von ihrer großen Liebe Simon zu vergessen und um ein neues Leben in einer anderen Umgebung zu beginnen, zieht Nelly in den hohen Norden nach Husum. Dort eröffnet sie ihr eigenes Versicherungsbüro. Entgegen aller Vorurteile wird sie von den Nordfriesen in der „Grauen Stadt am Meer“ mit offenen Armen empfangen, findet unter anderem im kauzigen Fischer Otto einen väterlichen Freund, dem sie sich anvertrauen kann. Sie begegnet in Husum vielen neuen Menschen und erlebt aufregende Geschichten. Doch irgendwie lässt sie das Gefühl nicht los, schon einmal an dem Ort gewesen zu sein. Und schon ist sie einem Familiengeheimnis auf der Spur.

„Einbisschen Wahrheit mit ganz viel Fiktion drum herum“, so fasst Anni Deckner ihr erstes Buch zusammen. Husum habe sie gewählt, weil sie in der Nähe geboren wurde und weil es sich besser über einen Ort schreiben lässt, den man gut kennt. „Genauso gut hätte die Geschichte in London oder sonst wo auf der Welt spielen können, aber um mich sicher zu fühlen, wählte ich meine Heimatstadt“, erklärt die Autorin, die als Küsterin für die Kirchengemeinde Hanerau-Hademarschen tätig ist. Viele Ideen holt sie sich unter anderem beim Spazierengehen am Nord-Ostsee-Kanal, oder bei den Wohnwagen-Ausflügen mit ihrem Mann Thomas, der seit zwei Wochen Bürgermeister der Gemeinde Hanerau-Hademarschen ist.

„Heimathafen Husum“ ist als Kindle-Version oder als Taschenbuch erhältlich. Karten für die Lesung im Kinocenter Rendsburg gibt es im Vorverkauf bei Anke Peters im Klosterlädchen in Hanerau-Hademarschen sowie für drei Euro an der Abendkasse. Ein Euro des Eintritts-Geldes geht an den „Hademarscher Tisch“.

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