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Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 10:46 Uhr

Ein bisschen Abenteuerlust

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die 17-jährige Rebecca Hoppe gehört der Jugendfeuerwehr an und investiert viel Zeit in die Ausbildung

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 00:31 Uhr

An realen Einsätzen darf sie noch nicht teilnehmen. Aber das dafür erforderliche Fachwissen bringt Rebecca Hoppe bereits mit. Die 17-Jährige gehört seit zwei Jahren der Rendsburger Jugendfeuerwehr an. Regelmäßig besucht sie die Gruppendienstabende. Dort lernt sie die Handgriffe, die im Notfall Leben retten können.

Vor zwei Jahren beim „Girl’s Day“ ist die damals 15-jährige Schülerin auf die Feuerwehr aufmerksam geworden. Sie wollte einen typischen Männerberuf kennenlernen – und entschied sich für eine Stippvisite bei der Berufsfeuerwehr in Kiel. Die damals gesammelten Erfahrungen prägten sich ein. Ein Vortrag in der Schule rundete den positiven Eindruck ab, den sie von der Feuerwehr gewonnen hatte. Damit war für Rebecca Hoppe klar: Sie will Feuerwehrfrau werden. Sie bewarb sich um die Mitgliedschaft in die Rendsburger Jugendfeuerwehr und bestand den Aufnahmetest.

„Menschen in Not zu helfen, aber auch ein bisschen Abenteuerlust“ waren ihre Beweggründe. Bereits nach einem Jahr hat sie ihre Truppmannausbildung nahezu beendet. 70 Stunden investierte die junge Frau in Theorie- und Praxisübungen. Sie freut sich darauf, zum Abschluss der Ausbildung eine „richtige Feuerwehruniform zu bekommen, denn als Anwärter hat man eine nicht ganz so gute“.

In Sachen Kameradschaft gehören die jungen Leute von Anfang an genauso dazu wie altgediente Feuerwehrmänner und -frauen. Das bestätigt Jugendfeuerwehrwart Stefan Hirsch aus Nortorf. Allerdings achte man auf die Disziplin, „damit im Einsatz alles glatt läuft“. Rebecca hat bereits festgestellt, dass man sich auf die Kameraden jederzeit verlassen könne – selbstverständlich auch bei den Übungen. Im Anschluss werde jede Aktion und jeder Handgriff kritisch durchgesprochen. Das hilft, um bei der Bewältigung der nächsten Aufgaben Fehler zu vermeiden.

Der Spaß darf bei der ehrenamtlich tätigen Feuerwehr nicht zu kurz kommen. Auch das wissen die Jugendlichen zu schätzen und nehmen mit Freude an Wettbewerben und Zeltlagern teil.

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