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48. Sportlerehrung der Stadt Rendsburg : Ein Abend für die Besten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Stadt ehrt 170 Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr.

Ehrungen müssen nicht immer langatmig und zäh sein. Diesen Beweis lieferte die 48. Sportlerehrung der Stadt Rendsburg am Freitagabend im Bürgersaal des Rendsburger Kulturzentrums. Die geehrten 170 Sportlerinnen und Sportler aus zehn Vereinen verbreiteten nebst ihrem Anhang eine prächtige Stimmung. Sie wurde auch ausgelöst durch die launige Moderation von LZ-Sportredakteur Tobias Stegemann („Im Gegensatz zum Vorentscheid zum Eurovision Song Contest nehmen hier alle ihre Auszeichnungen an.“) sowie Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz und Bürgermeister Pierre Gilgenast, der sich sogar zu einer Zirkus-Nummer überreden ließ und später auf einem Ball balancierte.

Stimmungsvoll und laut wurde es im Saal als das DLRG-Team ihren spanischen Schlachtruf „Ola Putzen“ schmetterte, nachdem Trainer Timo Norden für seine ehrenamtliche Tätigkeit geehrt wurde. Eine Bereicherung der beliebten Veranstaltung war zudem der Show-Teil der Zirkus-AG der Christian-Timm-Schule unter der Führung von „Zirkus-Direktor“ Rolf Schwarz. Die Schülerinnen und Schüler trotzten auf Ball und Einrad gekonnt der Schwerkraft.

In ihren einleitenden Worten hob Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz die lange Tradition dieser Veranstaltung hervor. Besonders imponierte ihr, dass einmal mehr Sportlerinnen und Sportler aus allen Generationen den Weg ins Hohe Arsenal fanden. Geehrt wurden 71 Frauen und Mädchen sowie 96 Männer und Jungen. Dabei feierten 69 Sportlerinnen und Sportler ihre Premiere. Allein 37 der Ausgezeichneten sind „Stammgäste“. Bereits zum 40. Mal wurde Claus Closius (Pistolen-Club Rendsburg) geehrt. „Das war für mich eine prima Veranstaltung. Es war eine Ehre, als Erster aufgerufen zu werden. Ich habe mich aber auch über die vielen strahlenden Augen der Kinder gefreut“, meinte der 75-jährige Sportschütze.

Zahlreiche Landesmeister, 16 norddeutsche Meister, eine Deutsche Meisterin, sieben Deutsche Vizemeisterinnen sowie 18 Teilnehmer einer Weltmeisterschaft wurden geehrt. Sie dokumentierten die Erfolge zu Lande und zu Wasser, so dass der Name Rendsburg auf der sportlichen Landkarte bestens vertreten ist. „Das ist schon herausragend“, zollte Bürgermeister Gilgenast großen Respekt für die Leistungen. Das Spektrum der Sportarten reichte von Basketball, Bowling über Schwimmen (DLRG) und Boxen bis hin zu Rhythmischer Sportgymnastik oder Bosseln. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der Sportler des Jahres 2014. Bei den Frauen gewann Denise Bernau vom Rendsburger Ruderverein (Deutsche Vizemeisterin) vor Anna Pahl (RTSV/Rhythmische Sportgymnastik) und Annelie Wiggers (Rendsburger Kanu-Club). Bei den Männern siegte Torge Bauer (1. Rendsburger Badminton-Club) vor Samvel Daschyan (FT Eintracht Rendsburg/Boxen) und Lasse Wolter (Rendsburger Kanu-Club). Mannschaft des Jahres (weiblich) wurde die U17 des BBC Rendsburg. Den Titel bei den Herren gewannen die Basketballer der Rendsburg Twisters. Vergessen wurden auch die ehrenamtlichen Funktionsträger nicht. Für ihr langjähriges Engagement wurden Erwin Ladewig (Rendsburger TSV/Prellball), Timo Norden (DLRG Rendsburg) und Norbert Wald (Regatta-Verein Rendsburg) ausgezeichnet.

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