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"Hela"-Jubiläum : „Eigene Philosophie und Atmosphäre“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die 125-Jahr-Feier des Helene-Lange-Gymnasiums wurde mit einem Festakt eröffnet. Eine Uraufführung macht auf das neue Musical neugierig. Die Premiere findet im Mai statt.

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erstellt am 26.Feb.2014 | 11:55 Uhr

„Sie können stolz sein auf alle, die in 125 Jahren in diesem lebendigen Haus des Lernens im Sinne von Helene Lange mitgewirkt haben.“ Mit diesen Worten fasste Dr. Gabriele Romig im Grunde genommen alle Reden und Glückwünsche zusammen. Die Ministerialdirigentin überbrachte am Montagabend beim Festakt zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten des Helene-Lange-Gymnasiums die Grüße des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft. In allen Ansprachen kam auch die Wertschätzung für die Namensgeberin der Schule zum Ausdruck.

Da machte auch Schulleiter Berthold Kayma in seiner Begrüßung der rund 200 Gäste keine Ausnahme. Helene Lange sei eine Pragmatikerin gewesen, die mit Überzeugungskraft und Geduld Fortschritte erreichen wollte. Die Bildung der Frau habe sie als Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben verstanden. Das à la Andy Warhol poppig aufbereitete Konterfei der Namensgeberin, Symbol des Jubiläums, zeige „die bunte Vielfalt und Freude, die genau zu unserer Schule passt“. An Politik und Verwaltung richtete Kayma den Appell: „Haben Sie die Beharrlichkeit, die Helene Lange hatte.“

Es erfülle ihn mit Stolz, eine so renommierte Schule in der Stadt zu haben, betonte Bürgermeister Pierre Gilgenast. Eine eigene Philosophie und die besondere Atmosphäre sorgten für den guten Ruf weit über Rendsburg hinaus. Das Jubiläum stehe für den Wandel von der Schule für höhere Töchter zu der heutigen modernen Bildungseinrichtung, die sich dem Wettbewerb zu stellen habe.

Schulelternbeiratsvorsitzende Christine Thomsen überreichte mit der Fördervereinsvorsitzenden Sabine Borchers symbolisch eine Ruhebank für das Atrium. Die Schülersprecher Jana Jöhnk, Bastian Müller und Christian Francke erinnerten daran, dass Schüler „eine Jobgarantie“ für die Lehrer sind, gestanden aber zu, dass Schüler die Lehrer ebenso brauchen.

Für die musikalische Umrahmung sorgten der Mittel- und Oberstufenchor sowie der Popchor, David Bantje, Klavier, Antonia Kleeberg, Violine, und Jonas Rathmann, der zur Gitarre den aktuellen Hit „Hero“ anstimmte. Großen Applaus gab es für eine Uraufführung. Saskia Wolf gab mit „Wenn die dunkle Nacht vergeht“ einen Vorgeschmack auf die Jubiläums-Musicalproduktion zum Besten. Die Premiere von „Odysseus und Penelope“ findet am 23. Mai in der Freien Waldorfschule statt. Nächste Geburtstagsveranstaltung ist eine Autorenlesung mit Sabine Ludwig am 3. März.

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