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Eiderkaserne: Ein Wettbewerb soll es richten

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erstellt am 15.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Rendsburg | Mit einem "städtebaulichen Realisierungswettbewerb" will die Stadt Rendsburg Schwung in die Bebauung der ehemaligen Eiderkaserne bringen. Grundlage ist ein Wohnungsmarktkonzept für Rendsburg und Büdelsdorf, das rund ein Jahr im Kieler Innenministerium lag und die Stadt somit quasi handlungsunfähig machte. Das Konzept sieht für das acht Hektar große Gelände ein Potenzial von insgesamt 340 Wohneinheiten vor - überwiegend in Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser sowie zu knapp einem Drittel in Mehrfamilienhäusern. Als Ergebnis des Wettbewerbs erwartet die Stadt Pläne von Architekten für das gesamte Gelände, die schnell in Baurecht umgesetzt werden können.

Bauamtsleiter Frank Thomsen erläuterte gestern Abend vor dem Bauausschuss, dass bereits zahlreiche Einzelinteressenten sich gemeldet hätte. Deren Vorstellungen sollen zumindest zum Teil in den Wettbewerb einfließen.

Priorität bei der Vermarktung soll der östliche Teil nahe der Arsenalstraße haben, in dem sich die meisten der denkmalgeschützten Kasernengebäude befinden. Dass allerdings beispielsweise das Eiderschlösschen einmal als Wohnhaus dienen könne, bezweifelte Thomsen wegen der aufwendigen Umbauarbeiten.

Die Wohnbebauung soll sich eher im hinteren Bereich der ehemaligen Kaserne abspielen, nach den heutigen Vorstellungen mit Mehrfamilienhäusern in der Mitte und aufgelockerter Bebauung in Richtung der B 77.

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