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Eider- und Kanalregion schlägt neue Wege ein

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Broschüre, Leitspruch und Logo sollen für Projekte in der nächsten Förderperiode werben

Die Aktiv-Region Eider- und Kanalregion Rendsburg startet in die nächste EU-Förderperiode (2015 bis 2020). In einer öffentlichen Jahreshauptversammlung im Kinocenter in Rendsburg wurde die druckfrische Informationsbroschüre vorgestellt. Die Broschüre enthält eine Vorstellung des Vereins, die neuen Fördermodalitäten und nützliche Tipps zur Antragstellung. „Hier haben wir kurz und verständlich beschrieben, was ein potentieller Projektträger wissen muss“, sagte Gero Neidlinger, Vorsitzender der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG). Denn gegenüber der ersten Förderperiode von 2010 bis 2014 gibt es gravierende Änderungen.

Für die kommende Förderperiode haben die Beteiligten aus den 24 Kommunen der Aktiv-Region ihre Schwerpunkte selbst festgelegt. „Im ersten Zeitraum ab 2010 waren die Förderrichtlinien vorgegeben“, machte Neidlinger den Unterschied deutlich. In vier Workshops waren im Frühjahr des vergangenen Jahres innerhalb der vorgegebenen Schwerpunktthemen „Nachhaltige Daseinsvorsorge“, „Wachstum und Innovation“ sowie „Klimawandel und Energiewende“ eigene Kernthemen herausgearbeitet worden. Diese „integrierte Entwicklungsstrategie“ wurde beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Kiel eingereicht. Damit hat die Aktiv-Region die Voraussetzung geschaffen, für die jetzt angelaufene Förderperiode insgesamt 2,86 Millionen Euro an Fördermitteln zu erhalten.

Diese Summe werde mindestens das Doppelte an Investitionen in der Region auslösen, zeigte sich der Regionalmanager Marco Neumann von den positiven Folgen überzeugt. Öffentliche Projekte werden mit 60 Prozent der Nettosumme gefördert, Privatprojekte mit 50 Prozent. Die Obergrenze der Fördersumme hat die Aktiv-Region auf 150000 Euro festgelegt. „Allerdings kann dieser Deckel für besondere Projekte auf Beschluss des Vorstands aufgehoben werden“, erklärte Neidlinger.

Der Leitspruch „Neue Wege durch Kompetenz und Kooperation“ solle deutlich machen, dass die Aktiv-Region bei ihren Projekten noch größeren Wert auf Zusammenarbeit und Vernetzung legen werde, betonte Neumann.

Zu der AktivRegion Eider- und Kanalregion Rendsburg gehören 24 Kommunen mit etwa 75  000 Einwohnern. In der ersten Förderperiode wurden 60 Projekte umgesetzt. Durch diese Projekte sind nach Angaben von Neumann 7,7 Millionen Euro in der Region investiert worden. Neben dem Eigenanteil der jeweiligen Projektträger seien in der Summe 2,3 Millionen Euro an EU-Mitteln und 600  000 Euro an sonstigen Fördermitteln enthalten, die von der LAG eingeworben wurden.

Besonders erfreulich sei die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen durch die geförderten Projekte, betonte Gero Neidlinger.

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