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Jugendhandball : Eider-Tempo zu hoch für Hamburg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

A-Junioren der HSG feiern einen 45:28-Kantersieg. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gewinnt nach Startschwierigkeiten.

Mit einem 45:28 (23:15)-Kantersieg über die SG Hamburg-Nord unterstrich Tabellenführer HSG Eider Harde seine Ausnahmestellung in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A. Für die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld war es bereits der 13. Sieg im 14. Spiel, bei einem Unentschieden. Erfolgreich war auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Mit einem 29:25 (14:10)-Sieg beim HT Norderstedt festigte das Team von Trainer Thorsten Hornig Rang drei.

HSG Eider Harde – SG Hamburg-Nord 45:28 (23:15)

„Warum die Hamburger unser Tempo gehen wollten und das dann auch noch sechzig Minuten durchgezogen haben, ist mir schleierhaft“, wusste Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld nicht so recht, was er von der Taktik der Gäste halten sollte. Die HSG ließ sich nicht lange bitten und nahm die Einladung zum offenen Schlagabtausch dankend an. Lediglich in den ersten zehn Minuten konnte der Gast die Partie einigermaßen offen gestalten, doch nach dem 9:6 baute Eider Harde, das in Georg Rohwer den überragenden Akteur in seinen Reihen hatte, den Vorsprung kontinuierlich aus. Schmalfeld: „Es zeigte sich immer deutlicher, dass Hamburg-Nord unser Tempo nicht mitgehen konnte.“ Zur Pause war die Führung schon auf 23:15 angewachsen. „Im zweiten Spielabschnitt konnten wir es uns leisten, Leistungsträger zu schonen“, berichtete Schmalfeld, der fortan munter wechselte, ohne dass ein Bruch ins Spiel kam.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Arendt (1), Langholz (2/1), Wiese (3), Ketelsen (3), Meyer (3), Clausen (5), Mumm (5/2), Fröhlich (9), Rohwer (14/5).

HT Norderstedt – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 25:29 (10:14)

Die Anwurfzeit um 12 Uhr mittags war für die Gäste ein wenig gewöhnungsbedürftig. „Wir haben dann auch prompt den Start verschlafen“, musste HSG-Trainer Thorsten Hornig seine Mannschaft nach zehn Minuten beim 2:6 erst einmal aufwecken. Bis dahin war es HSG-Keeper Gabriel Oviedo, der seine Mannschaft im Spiel hielt und Schlimmeres verhinderte. Es folgten 20 starke Minuten. Über 7:7 (15.) legte die HSG bis zur Pause ein 14:10 vor. „Wir haben in der zweiten Halbzeit den Gastgeber dann stets auf Distanz halten können“, berichtete Hornig. Beim 29:23 in der 55. Minute war die Partie entschieden. Die HSG konnte es sich sogar leisten, in den letzten fünf Minuten keinen Treffer mehr zu erzielen.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo – Olf, Hornig (6), Bünger (7/1), Engel, Hartwig (3), Stump (3), Wiese (2), E. Claußen (1), Strehlow (3), J. Claußen, Sawitzki (4).

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