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Handball-Bundesliga, männliche Jugend A : Eider Harde will TSV Burgdorf mit Tempospiel knacken

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A fährt Aufsteiger HSG Eider Harde als Außenseiter zum Tabellenfünften TSV Burgdorf. Das Hinspiel in eigener Halle hatte Eider Harde mit 29:31 verloren.

HSV Hamburg, SG Flensburg-Handewitt, HSG Eider Harde – in dieser Reihenfolge belegen die Mannschaften die Plätze 6 bis 8 in der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A Gruppe Nord. Ein Blick auf die Tabelle zeigt immer wieder, dass die HSG einer der wenigen Vereine ohne Bundesliga-Herrenteam ist, der in der höchsten Jugendklasse spielt und dort sogar erfolgreich mitmischt. Auch der nächste Gegner ist aufgrund seiner Herrenmannschaft weitaus bekannter als die HSG. Heute führt der Weg das Team von Trainer Thies Schmalfeld ins niedersächsische Burgdorf, um gegen den ortsansässigen TSV zu spielen.

Die Nachwuchshandballer aus der Nähe Hannovers liegen momentan als Fünfter vor dem HSV, Flensburg-Handewitt sowie Eider Harde und haben mit vier Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Füchse Berlin noch alle Möglichkeiten, mittelfristig oben anzugreifen. Insbesondere mit dem 34:22 gegen die Füchse kurz vor Weihnachten setzte der TSV ein deutliches Zeichen.

Ob und inwiefern heute (17.30 Uhr, Schulzentrum Burgdorf) für Eider Harde die Möglichkeit besteht, das Auswärtsspiel zu gewinnen, hänge laut Co-Trainer Thore Kuhrt davon ab, ob die Mannschaft zu einhundert Prozent funktioniere. „Wenn wir spielen, was wir können und alles gut läuft, dann können wir mal schauen, was geht. Die Punkte planen wir nicht ein, wir haben aber eine Außenseiterchance“, sagt er.

Weil die HSG anders als viele Gegner nicht über relativ großgewachsene Spieler verfügt, sucht sie ihr Glück am liebsten nicht im Positionsangriff. Das wäre auch ein gefundenes Fressen für Burgdorf, denn die robuste 6:0-Formation des TSV wartet darauf, dass es der Gegner aus dem gebundenen Spiel probieren muss. „Wir bauen auf die schnellen Tore, die erste und zweite Welle. Personell sind wir froh, dass Ole Ahrendt sich im letzten Spiel so schnell hineingefunden hat“, erklärt Kuhrt. Der etatmäßige Halbrechte Micah Kock brach sich gegen GIW Meerhandball das Wadenbein, doch Ahrendt war zur Stelle und erntete dafür viel Lob von seinen Trainern.

Wie immer werden etliche Schlachtenbummler die HSG Eider Harde heute begleiten, um den Bundesliga-Neuling zu unterstützen. Die Gastgeber haben bereits erkannt, dass die Spielgemeinschaft aus dem Norden trotz ihres unbekannten Namens nicht zu den Eintagsfliegen gehören will. Auf der TSV-Homepage ist von den „starken Aufsteigern“ zu lesen und solches Lob hört Kuhrt gern: „Es ist schon eine tolle Sache, bei den ganzen Bundesliganachwuchsteams mitzumachen. Wir starteten als Underdog und haben eine gute erste Serienhälfte gespielt.“ Ein überraschender Sieg des „Underdogs“ in Hannover würde sicherlich dafür sorgen, dass sich noch ein paar Menschen mehr den Namen HSG Eider Harde merken.

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