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Handball-SH-Liga der Männer : Eider Harde tankt beim Sieg über Tarp viel Selbstvertrauen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer kehrte die HSG Eider Harde mit einem 39:26 über die HSG Tarp/Wanderup in die Erfolgsspur zurück. und tankten damit viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Eindrucksvoll haben die SH-Liga-Handballer der HSG Eider Harde die im Vorfeld aufgeworfene Frage beantwortet, wie viel Selbstvertrauen sie vor dem Heimspiel gegen die HSG Tarp/Wanderup getankt haben. Der 39:26 (18:12)-Erfolg am Freitagabend zeugt von einem randvoll gefüllten Tank mit Selbstbewusstsein. Nach einem kleinen Durchhänger mit mehreren sieglosen Spielen hintereinander scheint es so, als hätte sich die Mannschaft von Trainer Matthias Hinrichsen gefangen. Ist dank des Kantersiegs jetzt endgültig der Knoten geplatzt? „Das will ich nach einem richtig guten Spiel nicht sagen, aber wir können einige positive Dinge aus der Partie mitnehmen und mit viel Selbstvertrauen die nächsten Aufgaben angehen“, bilanzierte Hinrichsen.

Es war ein Start-Ziel-Sieg für seine Männer. Schon beim Zwischenstand von 15:7 in der 23. Minute hatten die Gastgeber die Begegnung so gut wie für sich entschieden. Näher als auf fünf Tore ließ die HSG die Gäste nicht mehr herankommen. Vor allem im gebundenen Spiel sechs gegen sechs zeigten sich die Hausherren stark verbessert. Endlich konnten die Zuschauer in der Werner-Kuhrt-Halle wieder mal herausgespielte Treffer bewundern. Der Ball lief schnell durch die eigenen Reihen, so dass insbesondere die Außenspieler Steffen Oeltjen (9 Tore) und Boris Hohnsbehn (6) oder in der zweiten Halbzeit auch Kreisläufer Finn Ketelsen (7) profitieren konnten. Hinrichsen: „Wir hatten uns vorgenommen, vorne nicht zu tippen. Phasenweise waren richtig flüssige Angriffe dabei.“ Die Tarper kamen oft nicht hinterher, hingen schon nach der zweiten Kreuzung hinten dran, vor allem wenn die Eider-Handballer ihre Wechsel mit Überzeugung vortrugen. Lobende Worte fand Hinrichsen nicht nur für die Angriffsleistung. Auch die Vorstellung in der Abwehr erfüllte voll und ganz seine Erwartungen. Zwei Spieler stachen dabei heraus. Zum einen Reiner Kobs, der im Deckungszentrum den Abwehrverbund zusammenhielt. Nicht nur das: Kobs trieb auch in der zweiten Welle den Ball nach vorne. „Reiner stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Er ist der Fels in der Brandung.“ Ähnliches gilt für Nico Greve, der auf beiden Halbpositionen deckte und die gefährlichen Tarper Schützen kaltstellte.

Dank Saisonsieg Nummer 6 hat sich Eider Harde nun als erster Verfolger des Spitzentrios auf Platz 4 festgesetzt. Am kommenden Sonnabend will sich die Hinrichsen-Crew gegen Horst/Kiebitzreihe mit einem weiteren Sieg in die Weihnachtspause verabschieden.

HSG Eider Harde: Warnecke, Dobratz – Gosch (2), Möller (3), Greve, Oeltjen (9), Ketelsen (7), Kobs (2/2), Henrich (4), Bartsch (3), J. Oettershagen (2), Hohnsbehn (6), H. Oettershagen (1), Petersen.

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