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Eider Harde schrammt knapp am ersten Auswärtssieg vorbei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Es soll wohl einfach nicht sein. Die Oberliga-Handballer der HSG Eider Harde warten weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Dieses Mal war es wirklich knapp. Beim FC St. Pauli in der Halle an der Budapester Straße, ein Ort, wo Hohner und Elsdorfer Handballer in der Vergangenheit nie gut aussahen, zeigten sie am Sonnabend ihre seit langem beste Partie in der Fremde. Nach großem Kampf musste sich die HSG aber mit 24:25 (12:14) geschlagen geben. Dabei wäre ein Punkt durchaus verdient gewesen, fanden nicht nur die zahlreich mitgereisten Fans.

Einer verpasste die Vorstellung seiner Mannen. Trainer Christian Gosch musste kurzfristig aus privaten Gründen absagen. Gut, dass es den derzeit verletzten Spieler Thore Kuhrt gibt, der für Gosch einsprang und seine Sache wirklich gut machte. Der Aushilfs-Coach lobte die mannschaftliche Geschlossenheit, die die Truppe an den Tag legte. „Wir haben viel besser gespielt als vergangene Woche in Neumünster. Damit wir hier als Sieger die Halle verlassen hätten, hätte jedoch am Ende viel zusammenpassen müssen“, gestand Kuhrt ein.

Denn die andere Wahrheit der Partie muss auch erzählt werden. Die HSG lief über die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterher. Nur beim 1:0 führten die Gäste. Zwar agierte der Angriff sehr diszipliniert, nahm sich wenige unvorbereitete Würfe und auch die defensive 6:0-Deckung mit Jörg Gosch, Sven Bendixen, Steffen Oeltjen und dem A-Jugendlichen Finn Ketelsen im Innenblock stand eigentlich ganz gut, trotzdem war St. Pauli immer einen Tick besser. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Gäste dann komplett. Die Hausherren zogen auf 18:12 davon. Zwar kämpfte sich die HSG angeführt von Jannik Oettershagen und Hendrik Hell wieder heran, doch am Ende reichte die Zeit nicht aus, um die Partie noch zu drehen. Auch das altbekannte Problem des Backe-Verbots in Hamburger Hallen beschäftigte die Gäste erneut. Kuhrt zählte alleine sieben Fang- und Abspielfehler, die mit Wachserlaubnis aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vorgekommen wären. In engen Spielen kann so etwas entscheidend sein.

HSG Eider Harde: Dobratz, Treziak – Brown (1), Oettershagen (1), Behmer (4), Gosch (8/6), Plöhn (3), Ketelsen, Oeltjen (3), Hell (1), Bendixen (3), Wiese, Petersen, Reinsch.

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