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Handball-Oberliga : Eider Harde muss hinten dicht machen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer empfängt der Tabellenvorletzte HSG Eider Harde den TSV Ellerbek, der zuletzt vier Mal in Folge verloren hat. Wollen die Gastgeber gegen die Rand-Hamburger gewinnen, müssen sie die Löcher in der anfälligen Abwehr stopfen.

Auf was für einen Gegner muss sich Handball-Oberligist HSG Eider Harde einstellen? Auf eine Mannschaft, die mit einem angeknacksten Selbstvertrauen anreist, oder auf ein Team, das eine „Jetzt-erst-Recht-Stimmung“ entwickelt hat? Zu Gast in der Werner-Kuhrt-Halle ist heute (19.15 Uhr) der TSV Ellerbek. Die Rand-Hamburger traten zuletzt viermal in Folge in eigener Halle an, kassierten jedoch drei Niederlagen. Überraschend war vor allem die Pleite gegen Aufsteiger TSV Mildstedt.

Dennoch erwartet heute niemand einen Sieg vom Tabellenvorletzten Eider Harde. Zumal jetzt noch Verletzungspech den Kader dezimiert hat. Neben dem Rekonvaleszenten Steffen Oeltjen fehlt auch Jannik Oettershagen (schwere Bänderdehnung). Thore Kuhrt (Knieprobleme) und Kreisläufer Sven Böhrnsen (Bänderdehnung) sind angeschlagen, ihr Einsatz ist fraglich. Weil genug Platz im Kader vorhanden ist, sind mit Philip Meyer, Lars Wiese und Finn Ketelsen gleich drei A-Jugendliche mit dabei. „Wir müssen Volldampf gehen. Sonst haben wir keine Chance“, fordert Coach Christian Gosch.

Vor allem die Löcher in der Abwehr muss sein Team stopfen. Die HSG verfügt über die schlechteste Defensive, dabei hat man mit Gerald Dobratz einen der besten Torhüter der Liga in seinen Reihen. Im Angriff liegt überraschenderweise nicht das Hauptproblem der HSG. Mit 27 Toren im Schnitt gehört das Team zu den besseren Mannschaften der Liga. Wenn es jetzt auch hinten klappt, könnte eine Überraschung gegen Ellerbek gelingen.

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