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Handball-SH-Liga der Männer : Eider Harde löst die Pflichtaufgabe souverän

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 29:23-Erfolg bei der HSG Marne/Brunsbüttel bleibt die HSG Eider Harde in der Handball-SH-Liga der Männer weiter ungeschlagen. Mit neun Toren war Jannek Brown bester Feldspieler der Eider-Handballer.

Dieses Mal lösten die Handballer der HSG Eider Harde ihre Aufgabe besser. Wesentlich besser. Anders als bei der Pokal-Niederlage in eigener Halle vor zwei Monaten behielt die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen im Punktspiel gegen die HSG Marne/Brunsbüttel nahezu während der gesamten Partie die Oberhand. Am Ende fuhren die Gäste einen völlig verdienten 29:23 (15:10)-Auswärtserfolg ein – der nunmehr siebte Saisonsieg. Einer aus der Kategorie Pflicht. In der Tabelle der SH-Liga bleiben die ungeschlagenen Eider-Handballer auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter HSG Ostsee N/G.

Carstensen erlebte einen relativ entspannten Nachmittag an der Seitenlinie. Nicht nur, weil in der Halle der Realschule eine gemächliche, ja fast schon einschläfernde Atmosphäre herrschte, natürlich trugen auch seine Spieler zu Carstensens Lockerheit bei, die ihm keine Gelegenheiten zum Hadern, Meckern oder Haare raufen boten. Mit Ausnahme der etwas trägen Anfangsphase, in der die Gäste dem Marner Torwart mit ihren Würfen etliche blaue Flecken zufügten, beobachtete der Coach eine über weite Strecken konzentrierte Leistung seiner Mannschaft. Bis zur Pause spielte sich die HSG eine 15:10-Führung heraus. Gestützt auf einen überragenden Keeper Gerald Dobratz, der 50 Minuten die Marner Schützen zur Verzweifelung trieb und unter anderem vier Siebenmeter entschärfte, baute die Carstensen-Truppe ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Im Angriff war es vor allem Jannek Brown, der sich ein Sonderlob verdiente. Der halblinke Rückraumspieler bot seine wohl beste Saisonleistung, steuerte neun Tore zum Erfolg bei. Mit einem Brown in dieser Form sowie mit Neuzugang Janek Fisch, der zum Rückrundenstart ins Spielgeschehen eingreifen kann, ist die HSG Eider Harde top besetzt auf der Königsposition. Weitere Spieler als Brown und Dobratz seien in Marne nicht aus einer geschlossenen Teamleistung hervorgestochen, berichtete Thomas Carstensen. Trotz der schon recht souveränen Vorstellung, sieht er Luft nach oben: „Wir können noch besser spielen.“

Die letzten beiden Spiele vor der Weihnachtspause sind „Big-Point-Games“. Zunächst muss die HSG zu Hause gegen den viertplatzierten TSV Kronshagen ran, danach geht es zum Derby nach Westerrönfeld. Bleiben die Eider-Handballer ungeschlagen, können sie unterm Christbaum von der Rückkehr in die Oberliga träumen.

HSG Eider Harde: Dobratz, Severin – Oettershagen (1), Gosch (3/3), Ketelsen (1), Oeltjen (7), Petersen, Möller (3), Hohnsbehn (1), Brown (9), Bendixen (4), Meyer, Behmer.

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