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Handball-Bundesliga, A-Junioren : Eider Harde kann Rohwers Ausfall nicht kompensieren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A kassierte die HSG Eider Harde eine 27:34-Heimniederlage gegen Eintracht Hildesheim. Das Team konnte den Ausfall von Spielmacher Georg Rohwer nicht kompensieren.

Zweites Heimspiel, zweite Niederlage – eine Woche nach dem 29:31 gegen den TSV Burgdorf musste sich die HSG Eider Harde in der Handball-Bundesliga der A-Junioren in der Werner-Kuhrt-Halle am Sonnabend Eintracht Hildesheim beugen. 27:34 (15:16) hieß es am Ende der 60 Minuten aus Sicht der Gastgeber. „Kein Vorwurf an meine Mannschaft. Sie hat alles gegeben und hat versucht, den Ausfall von Georg Rohwer (rotgesperrt, d. Red.) zu kompensieren, gegen diesen Gegner war es aber ganz schwer“, meinte HSG-Trainer Thies Schmalfeld, der von einer „zu hohen Niederlage“ sprach. „Nach dem 20:25 haben wir ein wenig resigniert. Nur deshalb kam am Ende das deutliche Ergebnis zustande.“

Die Gastgeber fanden zunächst auch ohne Rohwer gut in die Partie, fürhten beim 6:5 mit einem Tor, beim 10:8 mit zwei Toren. Doch deutlicher absetzen konnte sich die HSG nicht. Schmalfeld: „Es fehlte immer das letzte gewisse Etwas, der letzte Kick, der die Mannschaft in den letzten Spielen so ausgezeichnet hat.“ So holten die Gäste nicht nur auf, sondern gingen beim 12:11 in Front und nahmen die Ein-Tore-Führung mit die Halbzeit. „Wir haben in der Kabine dann besprochen, wie wir weiter vorgehen wollen. Leider wurde die Absprache überhaupt nicht umgesetzt“, kritisierte der HSG-Coach. Die Hausherren verloren den Spielfaden und gerieten Minute für Minute weiter ins Hintertreffen. Schmalfeld: „Wir sind personell an unsere Grenzen gestoßen, denn wir hatten keine Alternativen mehr auf der Bank.“ Über 21:17, 25:20 und 31:25 strebten die Gäste aus Niedersachsen letztlich einem ungefährdeten 34:27-Erfolg entgegen.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke; Feige (1), Bartsch (4), B. Claußen (3), Fröhlich (3), Kiehn (1), Kock (1), Ahrendt, Mumm (13/3), M. Claußen (1).
Eintracht Hildesheim: Krka, Heinemann; Ehlers (1), Ihrcke, Arndt (4), Hoppe (7), Winkler (1), Stapenhorst (5/2), Kleinertz, Kellner (8), Piles (6), Möller, Xhafolli (2), Fock.
SR: Diekmann/Riemer. – Zuschauer: 357.

Zeitstrafen: 3:4. – Siebenmeter: 6:2.

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