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Handball-Bundesliga der Männlichen Jugend A : Eider Harde in Burgdorf chancenlos

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A kassierte die HSG Eider Harde beim Tabellenfünften TSV Burgdorf eine 22:30-Niederlage. Dabei waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen.

Für die männliche Jugend A der HSG Eider Harde gab es im Spiel der Handball-Bundesliga beim niedersächsischen TSV Burgdorf nichts zu bestellen. Unumwunden stellte Co-Trainer Thore Kuhrt dies fest, ohne nach Ausreden zu suchen. „Wir waren nach dem Spiel alle einer Meinung, dass es in Burgdorf nichts zu holen gibt, wenn die so drauf sind wie gegen uns. Auch die Höhe war absolut in Ordnung“, sagte Kuhrt nach der 22:30 (10:17)-Niederlage seines Teams.

Wie sich die Ziele in weniger als einer Stunde ändern können. Vor der Partie noch forderte Kuhrt, dass seine Spieler ihr Glück in der ersten und zweiten Welle suchen sollten, um Burgdorf mit leichten Toren in den Griff zu bekommen. Bei seinem Team-Timeout in der 40. Minute war alles anders. „Da haben wir nur noch besprochen, auf keinen Fall mit zehn oder mehr Treffern zu verlieren“, gab Kuhrt zu. Bis dahin hatte sich Burgdorf einen 21:13-Vorsprung herausgespielt, und wie man per erster und zweiter Welle einfache Tore erzielen kann, präsentierten die Gastgeber dabei der HSG. „Bei uns klappte das gar nicht, bei Burgdorf extrem gut. Die hatten sich wohl vorgenommen, unseren kleinen Kader mit Tempo unter Druck zu setzen“, vermutete Kuhrt. Nur in der Anfangsphase waren die Eider-Harde-Spieler ein ernst zu nehmender Gegner für den Bundesliga-Nachwuchs aus Hannovers Umland. Bis zum 4:4 war es knapp, danach setzten sich die Gastgeber über 9:6 und 13:7 bis zur Pause auf 17:10 ab – auch, weil die HSG zu viele Zeitstrafen (neun) kassierte. Kuhrt: „Die waren zum Teil etwas kleinlich entschieden, aber auch häufig unclever und ärgerlich von uns, weil wir zu spät dran waren.“

Nach der Halbzeitpause begannen die Burgdorfer Trainer, personell zu rotieren, was für die HSG aber nicht mehr brachte, als dass sie bis auf 13:18 aufholte. Kurz vor Schluss schien es sogar so, als würde selbst die Zehn-Tore-Vorgabe nicht eingehalten werden können, doch dank einer kämpferisch guten Leistung konnte das 27:17 noch ein wenig nachgeschminkt werden.

„Jetzt wollen wir am nächsten Sonntag unsere offene Rechnung mit Hildesheim begleichen“, schaut Kuhrt nach vorne. Das Hinspiel in Hohn gewann der Tabellennachbar mit sieben Toren (34:27). Gestern drückte die Gemeinde Hohn beim Neujahrsempfang ihre Anerkennung aus, indem sie die erfolgreiche A-Jugend und ihre Trainer für ihren Bundesligaaufstieg ehrte.

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige (2), Bartsch (5), B. Claußen (1), Fröhlich (4/2), M. Claußen (1), Kiehn, Ahrendt (2), Rohwer (4), Mumm (3).

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