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Handball-Landesliga : Eider Harde II im Derby ohne Chance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

HSG-Handballerinnen kassieren eine 13:30-Niederlage gegen den Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel.

Das war deutlich: Im Derby der Handball-Landesliga der Frauen ließ die HSG Fockbek/Nübbel der HSG Eider Harde II keine Chance. Mit 30:13 (12:7) setzten sich die Gäste durch und verteidigten die Tabellenführung gegenüber der ebenfalls noch verlustpunktfreien HSG Mönkeberg/Schönkirchen, die beim TSV Owschlag II einen ebenso souveränen 33:22 (15:11)-Sieg feierte. Der TSV Alt Duvenstedt verpasste durch eine 22:30 (9:16)-Niederlage bei der SG Lütjenburg/Dannau den Sprung in die Spitzengruppe. Am Tabellenende wartet die HSG 91 Nortorf immer noch auf das erste Erfolgserlebnis. Bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf kassierte der Aufsteiger eine 25:39 (13:18)-Niederlage.

TSV Owschlag II – HSG Mönkeberg/Schönk. 22:33 (11:15)

Der TSV Owschlag musste erneut mit einem Rumpfkader antreten und hatte lediglich eine Auswechselspielerin auf der Bank. Als sich dann auch noch Sina Stachowski am Knie verletzte und nur noch sporadisch eingesetzt werden konnte, gab es keine Alternativen mehr. „Bis zur 20. Minute haben wir die Partie recht offen halten können. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich aber die 6:0-Deckung der Gäste, so dass es für uns kaum noch Lücken gab“, berichtete Owschlags Trainer Klemens Propf. Aus dem Rückraum war die Owschlager Reserve nicht durchschlagskräftig genug, um die defensiv gestellte Deckung der Gäste herauszulocken.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (7/2), Küppers (5), Gehl (5/1), Greinke (3) und Kubat (2).
 

SG Lütjenburg/Dannau – TSV Alt Duvenstedt 30:22 (16:9)

Für den TSV Alt Duvenstedt war es in doppelter Hinsicht ein bitterer Nachmittag. Denn ebenso schwer wie die Niederlage wog für die Gäste der Ausfall von Frederike König, die sich in der 15. Minute am Knie verletzte und ins Krankenhaus gefahren werden musste. Von diesem Schock erholten sich die Alt Duvenstedterinnen im weiteren Verlauf nicht mehr. So war die Partie bereits zur Pause mit dem 16:9 entschieden. Auch im zweiten Spielabschnitt fand der TSV Alt Duvenstedt nicht zum eigenen Spiel und machte es der SG weiterhin durch eigene Fehler leicht, die deutliche Führung aufrecht zu erhalten. „Es war ein Totalausfall. Weder im Angriff noch in der Abwehr lief bei uns etwas zusammen“, meinte Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller selbstkritisch.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (6), Schütt (4), K. Müller (3), Drews (3), F. König (2) Kiehn (2), Götz und Thomsen (je 1).
 

HSG Eider Harde II – HSG Fockbek/Nübbel 13:30 (7:12)

Auch wenn sich der Tabellenführer in der ersten Halbzeit recht schwer tat und erst im zweiten Spielabschnitt so richtig in Schwung kam, war es letztlich doch ein hochverdienter Erfolg für die HSG Fockbek/Nübbel. „Wie schon in den Spielen zuvor, reichte unsere Kraft nur zwanzig Minuten. Unmittelbar vor der Pause haben wir dann zwei, drei unnötige Fehler gemacht“, resümierte Eider Harde-Trainer Robert Wichmann, dessen Team bis zur Pause mit 7:12-Rückstand hinten lag. Im zweiten Spielabschnitt brachen die Gastgeberinnen dann völlig ein. Fockbek/Nübbel, in der Abwehr sehr präsent, konnte dem Gegner immer wieder die Bälle abnehmen und durch Gegenstöße die Führung über 15:8 und 21:11 auf 30:13 ausbauen.

Tore für die HSG Eider/Harde II: Horn (6), Reese (2), Wichmann (2), Helterhoff, Gerdt und Frahm (je 1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (10), Stolley (4), D. Scheller (4), Tiedtke (3), Gröschler (2), Imme (2), Ehlers, Witt, Sievers, Feist und Koch (je 1).

HSG Kremperheide/Mü. – HSG 91 Nortorf 39:25 (18:13)

Auch wenn die Niederlage wieder deutlich ausfiel und die HSG 91 weiter punktlos ist, konnte Trainer Marcel Rosseau dennoch positive Schlüsse daraus ziehen. „Wir haben endlich einmal gezeigt, dass wir vorne auch Tore erzielen können“, war der Coach zumindest mit der Offensivleistung seines Teams zufrieden. In der Abwehr hatten die Gäste allerdings große Probleme. Die HSG 91 lag schnell 2:10 zurück, zeigte dann aber die stärkste Leistung in dieser Saison bisher und kämpfte sich auf 12:16 heran. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Nortorferinnen allerdings wenig entgegenzusetzen und kamen mit 25:39 noch böse unter die Räder. Dennoch bescheinigte Rosseau seinem Team, über 60 Minuten gekämpft zu haben.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Reese (6/2), Fock (5), Albrecht (3), Delfs (3/2), Stoffers (2), Hoffmann (2), Wittmaack (2), Böhmfeld und Uhlemann (je 1).

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