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Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A : Eider Harde heiß auf Jung-Zebras

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Vorfreude ist groß. Die U19-Handballer der HSG Eider Harde empfangen heute um 16.30 Uhr zum Landesderby den THW Kiel. Im Hinspiel setzte es für die „Jung-Zebras“ eine empfindliche 24:28-Heimschlappe.

Frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze. Die Werner-Kuhrt-Halle in Hohn dürfte heute aus allen Nähten platzen. In der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A erwarten die U19-Ballwerfer der HSG Eider Harde zum Landesderby den THW Kiel. Anwurf ist um 16.30 Uhr.

Die „Jung-Zebras“ gehören in der Beletage der U19-Bundesliga zum erlesenen Kreis der Spitzenteams. Den Meistertitel in der Nord-Staffel können sich die Kieler bei sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenführer SC Magdeburg wohl abschminken. Doch der THW schielt auf den für die Playoffs der Deutschen Meisterschaften so wichtigen zweiten Platz, den derzeit die Füchse aus Berlin mit einem Punkt Vorsprung innehaben. Die Kieler werden somit alles daran setzen, nicht erneut Federn gegen die HSG Eider Harde zu lassen. Im Hinspiel (28:24) bejubelte der Tabellenachte um das Trainergespann Thore Kuhrt und Thies Schmalfeld einen Auswärtstriumph. Rückblickend kommt Kuhrt noch immer ins Schwärmen: „Das war das größte Erlebnis bisher, einfach das geilste Spiel, das wir bisher gezeigt haben. Kiel hat uns total unterschätzt. Nur leider wird ihnen das vermutlich nicht noch einmal passieren.“

Die Vorzeichen sind klar. Der THW steht nach der jüngsten Niederlage beim 1. VfL Potsdam (24:29) unter Druck. Die HSG Eider Harde kann als Underdog befreit ins Spiel gehen. Obwohl die HSG ihre Hausaufgaben mit dem 29:26-Auswärtssieg beim Schlusslicht Empor Rostock gemacht haben, ist eine Leistungssteigerung gegen die Kieler nötig. „Wir setzen unsere Jungs nicht unter Druck, aber wenn Kiel erneut eine Blöße zeigt, dann müssen wir die Chance nutzen. Zu rechnen ist mit einem zweiten Sieg gegen den THW aber nicht“, warnt Kuhrt vor einer zu großen Erwartungshaltung. Auf die torgefährlichen Linkshänder Timon Kaminski und Lucas Firnhaber wird zu achten sein. Kuhrt: „Die Mannschaft lebt von ihren Emotionen. Es wäre super, wenn wir den Hinspielsieg wiederholen könnten.“

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