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A-Jugend-Handball-Bundesliga : Eider Harde feiert ersten Heimsieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG bezwingt den HC Empor Rostock mit 28:25.

ES war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende reichte es zu verdienten zwei Punkten: Nach zuletzt zwei Heimniederlagen feierten die A-Jugendhandballer der HSG Eider Harde mit dem 28:25 (13:14) gegen den HC Empor Rostock endlich den ersten Heimsieg in der laufenden Bundesliga-Saison. 374 Zuschauer in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle, darunter auch die Feldhandball-Bundesligamannschaft von Eintracht Hohn aus der Saison 1969/70, waren begeistert von dem Auftritt des Eider-Nachwuchses. Auch Trainer Thies Schmalfeld zollte seinen Spielern ein großes Lob. „Die Einstellung war heute spielentscheidend. Meine Mannschaft hatte den größeren Siegeswillen.“ Durch den Erfolg kletterte der Aufsteiger mit nunmehr 4:6 Punkten auf den achten Tabellenplatz.

Einen überragenden Tag auf Seiten der Gastgeber erwischte Julian Fröhlich. „Er hat vorn und hinten gerackert, die Mitspieler angetrieben und selbst wichtige Tore erzielt“, lobte der HSG-Coach seinen Außenspieler. Auf der anderen Außenbahn hielt sich Jarno Mumm zunächst zurück, kam aber gegen Ende der Partie immer besser ins Spiel und sorgte ebenfalls für wichtige Treffer. So sehr den Trainer der Sieg freute, so gab es doch einige Punkte, die ihm nicht so gefallen hatten. „Wir haben uns noch zu viele technische Fehler geleistet, und auch im Abschluss waren wir nicht sicher genug“, monierte der HSG-Coach unter anderem vier vergebene Siebenmeter.

Bis zum 20:18 konnte sich kein Team entscheidend lösen. „Ab Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir einige Male die Big Points auf der Hand, konnten aber die Führung erst in der Schlussphase auf drei Tore ausbauen“, erklärte Schmalfeld.

In der Qualifikation zur Bundesliga unterlag man dem HC noch mit 24:28. Besonders mit dem Halb-Rechten hatte das Schmalfeld-Team seinerzeit Probleme. Am Sonnabend gestattete die HSG-Abwehr dem Zwei-Meter-Hünen lediglich drei Tore. „Wir haben ihn gut im Zaum gehalten“, meinte Schmalfeld, der nun den Landesderbys gegen den THW Kiel am Freitagabend und gegen die SG Flensburg-Handewitt zwei Wochen später etwas gelassener entgegenblickt. „Der Erfolg zeigt, dass wir uns weiterentwickelt haben.“

HSG Eider Harde: Ehlers, Warnecke – Feige (1), Bartsch, B. Claußen (2), Fröhlich (8), Kiehn, Kock (1), Ahrendt (1), Mumm (7/1), M. Claußen (1), Rohwer (7/3), Goldmann.

HC Empor Rostock: Moritz, Steffen – Feldbinder (3), von Fitschen (3), Paul (6/2), Mallach, Schütze (4), Schramm (6), Traub, Gansau, Meuser (3), Rosenfeld.

SR: Richter/Waldeck (Kiel). – Zuschauer: 374.

Zeitstrafen: 6:2. – Siebenmeter: 8:4.

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