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Ehrenamt : Ehrenamt ist Fundament des Sportvereins

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Frauenwartin des TSV Lütjenwestedt, Birgit Holling, wurde mit dem Ehrenamtspreis und der Goldenen Nadel des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands ausgezeichnet. Die sportpolitische Sprecherin im Landtag, Barbara Ostmeier, besuchte den Verein.

Birgit Holling ist seit 2009 Frauenwartin beim TSV Lütjenwestedt, langjähriges Mitglied im Förderverein des TSV, Leiterin und Organisatorin des dortigen Vereinstreffs, Organisatorin vieler Veranstaltungen und Unterstützerin ihres Mannes in seiner Funktion als Vorsitzender des Sportvereins. Dafür wurde sie dieses Jahr in Malente als eine von 13 Frauen im Land mit dem Ehrenamtspreis und der Goldenen Nadel des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) ausgezeichnet.

Der TSV Lütjenwestedt hat mehr Mitglieder als der Ort Einwohner, über die Jahre entstanden in Eigenleistung unter anderem die Sportplätze, das Vereinsheim, die Flutlichtanlagen, ein Mehrzweckraum und einiges mehr. Fußball ist die tragende Säule des Vereins, drei Herrenmanschaften, sechs Jugendmannschaften und eine Altligamannschaft sprechen für sich. Für den Landesehrenamtsbeauftragten des SHFV, Uwe Bachmann, gehört der TSV Lütjenwestedt deshalb zu einem der Vorzeigevereine in Sachen ehrenamtliches Engagement. In seiner Laudatio auf Birgit Holling bei der Ehrenamtspreisverleihung lud er deshalb die sportpolitische Sprecherin im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Barbara Ostmeier (CDU), ein, sich von diesem Engagement vor Ort ein Bild zu machen.

Barbara Ostmeier nahm Bachmanns Aufforderung ernst und stattete am Wahlsonntag dem TSV einen Besuch ab. An dem Gespräch mit Sven und Birgit Holling sowie mit Uwe Bachmann nahmen auch der Vizepräsident des SHFV Dieter Kurbjuhn, Robert Lohmann vom Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde, Amtsdirektor Stefan Landt und Lütjenwestedts Bürgermeister Björn Baasch teil.

Nach der Begrüßung stellte Sven Holling der Landtagsabgeordneten den Verein und seine Historie vor und hob das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder hervor: „Alle hätten den Ehrenamtspreis verdient“, so Holling, denn nur durch diese bedingungslose Unterstützung sei es möglich, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten und so einen guten Zuspruch zu erlangen. Dieses Engagement sei das Fundament aller Vereine und müsse gepflegt werden, sagte Holling. „Hier wird das Ehrenamt hochgehalten und richtig gute Arbeit gemacht“, pflichtete Uwe Bachmann ihm bei.

Barbara Ostmeier zeigte sich beeindruckt: „Was hier geboten wird: Hut ab, der TSV ist der beste Beweis, was man alles auf die Beine stellen kann“, sagte sie. Das verdiene Respekt und zeige, dass trotz landesweiter Aufgaben kleine Kommunen nicht aus den Augen verloren werden dürften. Die Organisation der Fußballverbände auf Kreis- und Landesebene seien neu für sie. Durch die Nähe ihres Wohnortes zu Hamburg kenne sie solche Verbandstrukturen nicht. Sie seien aber aufgrund ihrer kurzen Wege und raschen Entscheidungsmöglichkeiten wichtig und böten die Möglichkeit, viele eigene Ideen zu verwirklichen. „Nur vor Ort wissen die Menschen, wo der Schuh drückt und was sie wirklich wollen und brauchen. Da ist es wichtig, wenn sie durch die Verbände unterstützt werden“, sagte Ostmeier und wies darauf hin, dass „Sie in mir eine Zuhörerin haben, die sich tatkräftig für Ihre Belange einsetzt, um Impulse zu setzen und zu helfen“, so Barbara Ostmeier, die sich im Anschluss an das Gespräch noch ein Heimspiel der zweiten Herrenmannschaft gegen den Tabellenführer Nienkattbek/Bargstedt anschaute.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 11:19 Uhr

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