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Ehemalige Bundesstraße wird erneut saniert

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 14:57 Uhr

Aufatmen in Groß Wittensee: Die ehemalige Bundesstraße 203 zwischen der Habyer Straße und dem Klärwerk in Groß Wittensee bekommt eine neue Asphaltdecke. Schon seit Jahren liegen die Gemeinde und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein wegen dieser Fahrbahn miteinander im Clinch.

Nach Ansicht der Dorfpolitiker ist die Asphaltdecke der ehemaligen Bundesstraße, die nach dem Bau der Umgehungsstraße 2006 zur Gemeindestraße abgestuft worden war, nur unzureichend saniert worden. 2007 ließ die Straßenbaubehörde nachbessern. Mit mäßigem Erfolg, wie die Bürger bis heute meinen. Spurrillen seien entstanden, so dass sich Wasser auf der Straßen sammelt. Einer der Gründe für die Gemeinde, um die Arbeiten bis heute nicht offiziell abzunehmen.

2010 wurde ein Beweissicherungsverfahren angestrengt. Bürgermeister Jochen Arp teilte jetzt in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit, der Sachverständige habe bestätigt, dass die Straße Mängel aufweise. Es gebe nun einen Vergleich mit dem Landesbetrieb: Für rund 196 000 Euro wird der Asphalt komplett abgefräst und eine neue Asphaltbetondecke aufgebracht. Groß Wittensee beteiligt sich mit 17,5 Prozent an den Kosten. „Es wurde langsam Zeit“, sagte Arp. „Wir haben lange genug darum gestritten.“ Die Arbeiten sollen im nächsten Jahr erfolgen. Dabei soll die Kanalisation in diesem Abschnitt auf Schäden kontrolliert werden.

Beschlossen wurde der Kauf eines Feuerwehrbootes für 30 000 Euro. An das Land als Eigentümer des Wittensees und an den Kreis werden Anträge auf Förderung gestellt. Auch die anderen am See anliegenden Gemeinde sollen gefragt werden, ob sie sich am Kauf beteiligen, sagte Arp. Da der See auf Gemeindegebiet liegt, sind die Groß Wittenseer für die Sicherheit auf dem Gewässer zuständig.

Die Gemeinde wird einen Antrag stellen, die Geschwindigkeit in der „Schanze“ und in der Dorfstraße zwischen Neubrück und der Kreuzung nach Damendorf auf 30 Kilometer pro Stunde zu beschränken.

Geehrt wurden Werner Blender (SPD) für zehn Jahre als 1. stellvertretender Bürgermeister und Volker Walther (BfW) für zehn Jahre Engagement im Gemeinderat.


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