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Handball-SH-Liga der Männer : Duell der Enttäuschten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer empfängt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg am Sonnabend den ATSV Stockelsdorf. Beide Teams blieben im bisherigen Saisonverlauf hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Es ist der Boden der Tatsachen, auf dem die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg nach der Niederlage im Derby der Handball-SH-Liga beim TSV Alt Duvenstedt angekommen ist. Erste Tatsache: In dieser Saison wird es keinen Erfolgslauf wie in der vergangenen geben. Zweite Tatsache: Auch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte ist die HSG nicht davor gefeit, zu verlieren. Zwar wird gern über Derbys und eigene Gesetze geredet, es bleibt aber dabei, dass Alt Duvenstedt eigentlich einer der Gegner war, der bei den Ambitionen der Westerrönfelder hätte geschlagen werden müssen. Wurde er aber nicht und deshalb beträgt der Rückstand der HSG auf Platz 1 nun schon fünf Punkte. „Ich glaube schon, dass die Spitzenteams noch Federn lassen werden, aber wir müssen uns nun natürlich erst mal mit dem Platz in der Verfolgergruppe zufrieden geben“, sagte Trainer Volker Paul am Sonntag nach der Niederlage gegen Alt Duvenstedt. Weiter geht es für sein Team mit dem Spiel gegen den ATSV Stockelsdorf, der am Sonnabend um 16.45 Uhr in der Heidesandhalle zu Gast ist.

Bezeichnenderweise war es auch nicht der Monat der Rand-Lübecker. Sie ließen zunächst einen Punkt gegen Alt Duvenstedt liegen, verloren dann gegen die HSG Eider Harde und die HSG Marne/Brunsbüttel, sodass sie mit 9:7 Punkten knapp hinter Westerrönfeld stehen. Eigentlich hatten auch die Stockelsdorfer in der Tabelle etwas weiter nach oben geschielt. Das bekam jüngst der Trainer zu spüren, sodass der ATSV mit neuem Coach nach Westerrönfeld reist. „Wir haben gegen Tarp gesehen, zu welchem Motivationsschub das führen kann“, erinnert sich Paul ungern an die 27:36-Niederlage zurück. Die Tarper waren ebenfalls kurz nach einem Trainerwechsel auf die HSG getroffen.

Mehr Sorgen als der Trainerwechsel beim Gegner bereitet Paul die personelle Situation seines Teams, denn mit Malte Pieper (Fußprellung) und Jens-Christian Woldt (Hüftprellung) fehlen im schlimmsten Fall die beiden etatmäßigen Spieler der linken Seite. „Sollte dem so sein, müssen andere in die Bresche springen. Ich denke da in erster Linie an Mark Walder, der bislang noch nicht sein ganzes Leistungsvermögen abgerufen hat“, sagt Paul. Wie auch immer: Noch eine Niederlage würde für die HSG bereits früh wenig Hoffnungen auf einen der oberen Plätze am Saisonende bedeuten.

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