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Landeszeitung

13. Dezember 2017 | 03:10 Uhr

Broschüre : DRK liefert Lesestoff

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Deutsche Rote Kreuz feiert 150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erschien eine Artikelserie in der Landeszeitung. Nun sind die Texte in einer Broschüre des DRK zusammengefasst worden.

shz.de von
erstellt am 27.Okt.2013 | 17:03 Uhr

„150 Jahre Deutsches Rotes Kreuz – Ein Jahr im DRK Rendsburg-Eckernförde“ – mit einer Artikelserie in der Landeszeitung wurde in diesem Jahr die Arbeit der Ortsvereine präsentiert. Diese Serie wurde nun zu einer Broschüre zusammengestellt, die die DRK-Kreisverbandsvorsitzende Inge Schade bei der Kreisversammlung am Freitag im Konferenzraum der IKK Nord in Büdelsdorf den Mitgliedern vorstellte.

Blutspendedienst, Erste-Hilfe-Ausbildung, Krebsnachsorge, Altkleidersammlung, Familienentlastender Dienst, die Artikel zeigen die vielfältigen ehren- und hauptamtlich geleisteten Tätigkeiten des DRK auf. Neu ist der Kinderhilfsfonds Rendsburg-Eckernförde, der im Januar dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen hat und für den bis jetzt 15 Kooperationsverträge mit Schule und Kindergärten abgeschlossen werden konnte, berichtete Inge Schade. Weitere Verträge sollen folgen und weitere Spenden eingeworben werden. Mit dem Geld wird finanziell benachteiligten Kindern, die eine Kindertagesstätte oder Schule besuchen, durch Geld- und Sachleistungen eine Teilhabe ermöglicht.

Ein weiteres Thema sei nach wie vor die seit einem Jahr andauernde Auseinandersetzung zwischen dem Abfallwirtschaftszentrum (AWR) und dem DRK-Kreisverband um die Altkleidersammlung. Eine Entscheidung des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) stehe noch aus und sei für den November vorgesehen, erklärte Kreisverbandsvorsitzende. Aus ihrer Sicht, habe der Kreisverband alle Anforderungen erfüllt und könne den Nachweis der vom Kreis in Frage gestellten Gemeinnützigkeit erbringen. Für die Arbeit des DRK sei die Sammlung sehr wichtig und werde gebraucht, so Schade und betonte: „Trotz aller bevorstehenden Herausforderungen und Aufgaben steht die Menschlichkeit bei uns nach wie vor an erster Stelle“.

Zu den Herausforderung gehöre vor allem der Fachkräftemangel, der beim DRK besonders in den Bereichen der Pflege und der Kindergärten zu spüren sei, erklärte Torsten Geerdts vom DRK-Landesverband Schleswig-Holstein. Er stellte sich der Kreisversammlung als einer von zwei neuen hauptamtlichen Vorständen des Landesverbandes vor. Ab Januar übernehmen Torsten Geerdts und Christian Petersen die Arbeit vom hauptamtlichen Vorstand Klaus Crijns, der Ende Dezember in den Ruhestand geht. Anfang September habe Geerdts damit begonnen, die Kreise zu bereisen und sich vor Ort ein Bild zu machen.

In seinem Lagebericht zeigte Kreisgeschäftsführer Volkhard Kirschkowski den Fortschritt bei den Sanierungsarbeiten der DRK-Senioren- und Altenpflegezentren in Kronshagen und Altenholz auf. „Das Jahr 2012 war geprägt von den beiden großen Baustellen unseres Unternehmens“, so Kirschkowski. Das Haus in Altenholz sei zwischenzeitlich fertig gestellt und seit dem Spätsommer 2013 voll belegt. „Die Baumaßnahmen und die Anlaufphase haben zu erheblichen Verlusten geführt, auf die wir aber vorbereitet waren. Ab 2014 werden wir insgesamt wieder schwarze Zahlen schreiben“, zeigte sich der Kreisgeschäftsführer zuversichtlich. Die Gebäudesanierungen seien wichtig, um in den Häusern eine Vollbelegung zu erzielen und entsprechend der steigenden Nachfrage nach Pflegeplätzen Angebote vorhalten zu können.

Bei der Jahresrechnung 2012 konnte Schatzmeister Bernd Jäger einen Jahresüberschuss von rund 8000 Euro vermelden. Zwar habe der Mehraufwand im Rechtsstreit um die Altkleidersammlung besonders beim Verwaltungskostenanteil negativ zu Buche geschlagen, was sich auch noch auf den Haushalt 2013 auswirken werde. Doch sei für 2014 bereits wieder mit geringeren Verwaltungskosten zu rechnen. Die Textilsammlung bleibe die wichtigste Einnahmequelle des DRK, deshalb werde man alles für die Sicherstellung dieses Bereiches tun: „Wir machen weiter“, lautete seine Botschaft.

Für den April 2014 kündigte Lutz Koopmann, Mitglied im Aufsichtsrat des DRK-Landesverbands, einen Ortsvereinstag an: „Diesen Tag gab es schon mal, geriet aber in Vergessenheit. Wir wollen ihn im nächsten Jahr wieder zum Leben erwecken und den Ortsvereinen mit dem Thema ‚ehrenamtliche Sozialarbeit‘ die Möglichkeit geben, uns mitzuteilen, was ihnen unter den Nägeln brennt“.

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