Trubel auf dem Paradeplatz : Drei Tage im Zeichen der Geschichte

Fiebern dem ersten Tafelfest entgegen: RD-Marketing-Chefin Anke Samson und Stadtführer Klaus-Peter Flegel.
Fiebern dem ersten Tafelfest entgegen: RD-Marketing-Chefin Anke Samson und Stadtführer Klaus-Peter Flegel.

Deutsch-dänisches Tafelfest ab dem 25. Mai.

shz.de von
15. Mai 2018, 10:17 Uhr

Rendsburg | Fürstlich und opulent geht es in eineinhalb Wochen auf dem Paradeplatz zu. Die erste Ausgabe des deutsch-dänischen Tafelfests von Freitag, 25. Mai, bis Sonntag, 27. Mai, soll vor allem Schleswig-Holsteiner und Dänen zum Tafeln und Schnacken nach Rendsburg locken. Bildungsministerin Karin Prien wird am Freitag ab 16 Uhr das Fest eröffnen.

Mitten auf dem historischen Paradeplatz wird für die Veranstaltung drei Tage eine exakt 73,3 Meter lange Tafel stehen, umgeben von Pagodenzelten mit Tischen und Sitzgelegenheiten. An der Königstafel hat man früher nicht nur gespeist, es wurden auch Unterhaltungen aller Art geführt. Zahlreiche Gastronomen aus der Region sorgen für deutsch-dänische Spezialitäten. So können sich Besucher auf Spezialitäten wie Smørrebrød oder Softeis freuen. Aber auch Gastronomen aus der Region präsentieren ihre vielseitige Küche. Von Köstlichkeiten aus den Meeren und vom Süsländer Schwein wird auch Spanferkel angeboten. Eine Bühne bietet drei Tage lang die Plattform für musikalische Auftritte, so gibt es zum Beispiel auch dänische Tafellieder aus dem 17. Jahrhundert. 60 Kunsthandwerker und Künstler aus ganz Schleswig-Holstein runden mit ihren Produkten das Programm ab.

Anke Samson und ihr Team von RD-Marketing sind seit Februar mit den Vorbereitungen des ersten Tafelfests beschäftigt. Sie hoffen, dass dieses „Experiment und Wagnis bei den Menschen auf Zuspruch trifft.“ „Es ist ein attraktives Programm fürs erste Mal. Ich hoffe, dass es angenommen wird“, so Samson, die bei den insgesamt 90 Programmpunkten auch auf den „Langen Tag der Kultur“ am Sonnabend, 26. Mai, aufmerksam macht: kulturelle Angebote an ungewöhnlichen Orten. Von Musik über Tanz, Lesungen bis hin zu Filmen, Ausstellungen und Theater – vereinzelt sogar auf Dänisch – ist alles dabei. Zusätzlich gibt es Stadtführungen rund um den Paradeplatz. Stadtführer geben Einblicke in die deutsch-dänische Geschichte in Rendsburg, drei Stadtführer bieten das in der Sprache unserer nördlichen Nachbarn an.

Programm-Höhepunkte

Nachtwächterrundgang, 21 Uhr (Freitag)

norddeutsche sinfonietta, Jüdisches Museum, 15.30 Uhr (Sonnabend)

Ökumenischer Gottesdienst, Christkirche, 10 Uhr (Sonntag)

Pferdekutschfahrten, 14 Uhr (Sonntag)

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