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Roter Hahn Stufe III : Drei Sterne schmücken das Häuschen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Freiwillige Feuerwehr Eisendorf besteht die Prüfung „Roter Hahn Stufe III“ und freut sich über den dritten Stern am Feuerwehrhaus. Die fiktiven Einsätzen, die geübt werden, seien für den Ernstfall wichtig.

Die 18 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Eisendorf strahlten mit der Herbstsonne um die Wette, als ihnen der dritte Stern für die erfolgreich bestandene Prüfung Roter Hahn Stufe III überreicht wurde. Wehrführer Helmer Ott nahm die Urkunde aus den Händen des Leiters der Bewertungskommission Horst Klein entgegen und Gruppenführer Ruben Schütt brachte den Stern am Gemeinschaftshaus an.

Seit Juli haben die Feuerwehrmänner- und -frau für die Prüfung geübt bis es Ernst wurde. Drei Stunden dauerte die dritte Stufe des Roten Hahns und dabei schaute die fünfköpfige Bewertungskommission aus dem Kreis Rendsburg- Eckernförde nicht nur, wie gepflegt das Fahrzeug und die Geräte waren, auch das Gerätehaus und die Anlagen wurden in Augenschein genommen. Sie überprüften, wie die allgemeine Handhabung der Geräte verläuft, den Sprechfunkverkehr und die Prüfnachweise der einzelnen Kameraden. Der Sicherheitsbeauftragte und der Ordnungsdienst berichteten von ihrer Arbeit und einzelne Feuerwehrmänner mussten sich einer theoretischen Befragung unterziehen. Auch die Dienst- und Einsatzkleidung wurde begutachtet.

Bei zwei fiktiven Einsätzen galt es dann für die Freiwillige Feuerwehr, ihr Können für den Ernstfall unter Beweis zu stellen. Die Anforderungen der technischen und Ersten Hilfe wurden bei einem inszenierten Verkehrsunfall abverlangt, bei der Einsatzübung brannte eine Scheune. Staunend beobachteten zahlreiche Dorfbewohner, die zur Unterstützung am Gemeinschaftshaus eintrafen, den Einsatz ihrer Wehr und freuten sich am Ende über die Auszeichnung.

Mindestens dreihundert Punkte mussten erreicht werden, jeder Prüfer verteilte für die einzelnen Aufgaben Punkte, die nach unterschiedlicher Gewichtung zusammengerechnet wurden. Eine endgültige Punktzahl gab es noch nicht, der Kreiswehrverband muss das Ergebnis noch überprüfen. Bei der Urkundenübergabe gab es für Horst Klein auch nicht viel zu bemängeln. Lediglich die allgemeine Vorbereitung zur Prüfung dürfe verbessert werden, so der Leiter der Bewertungskommission. So dürften die ausgesuchten Brandobjekte gerne mit Straßen versehen werden. „Der Vortrag des Sicherheitsbeauftragten und die Leistung bei Stich und Knoten war ausgezeichnet,“ lobte Klein. Auch Bürgermeister Bernd Irps, als Feuerwehrmann selbst im Einsatz, war sichtlich stolz über das Ergebnis und spendierte zur Feier kühle Getränke.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 11:43 Uhr

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