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Drei Löschgruppen wachsen in Kleinvollstedt zusammen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gerätehaus-Bau der Feuerwehr Emkendorf beginnt / Ehemals eigenständige Wehren bald unter einem Dach

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist gestern am Sportplatz der Schule in Kleinvollstedt mit dem Neubau des zukünftigen Feuerwehrgerätehauses der Emkendorfer Wehr begonnen worden. Die Fertigstellung des rund 1,1 Millionen Euro teuren Gebäudes ist für das Frühjahr 2017 geplant.

„Vor gut vier Jahren haben sich die Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile Emkendorf, Kleinvollstedt und Bokelholm ja freiwillig in der Emkendorfer Wehr zusammengeschlossen“, erklärte Emkendorfs Bürgermeister Jochen Runge. Als einzelne Löschgruppen hatten sie bisher aber trotzdem ihre eigenen Gerätehäuser beibehalten. Da diese mittlerweile nicht mehr den aktuellen Richtlinien entsprechen, wurde im vergangenen Jahr ein gemeinsamer Neubau für alle drei Gruppen beschlossen. „Und wenn wir erst einmal etwas beschlossen haben, geht das bei uns auch zügig los“, fügte der Bürgermeister in seiner humorvollen Art an. Dementsprechend sollen die Hochbaumaßnahmen bereits im Bereich September/Oktober abgeschlossen sein. „Für die Fertigstellung haben wir das Frühjahr angepeilt“, fügte Runge an. Um den Zeitplan einhalten zu können, wolle man dabei sogar möglichst auf die Eigenleistung der Mitglieder der Wehr verzichten.

„Wir zahlen den Neubau komplett aus der Gemeindekasse, ohne weitere Zuschüsse“, berichtete Emkendorfs Bürgermeister. Aufgrund der derzeit günstigen Zinsen von 0,43 Prozent, habe man einen Kommunalkredit für das Bauvorhaben aufgenommen. „Das gut 650 Quadratmeter große Gerätehaus wird dann Platz für zwei Löschfahrzeuge und das Fahrzeug der Jugendfeuerwehr bieten“, verriet der ausführende Architekt Thomas Rader aus Bordesholm. Bis auf einen kleinen Aufbau, in dem sich das Büro des Wehrführers befinden wird, bleibe das Gebäude aber eingeschossig. Die rund 40 Parkplätze für die Mitglieder der Wehr werden sich hinter dem Gerätehaus befinden.

„Wenn dann alle drei Löschgruppen unter einem Dach sind, können zukünftig nicht nur die gemeinsamen Dienste und Übungen einfacher absolviert werden, es wird auch die Kameradschaft untereinander noch mehr verbessern“, ist sich Runge sicher. Eine moderne Feuerwache braucht auch ein modernes Löschfahrzeug – und das ist ebenfalls schon bestellt. Die Wahl fiel auf ein Mittleres Löschfahrzeug (MLZ) mit einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen. „Das hat zwar gut ein Jahr Lieferzeit, dafür wird es aber genau nach unseren Wünschen zusammengestellt“, fuhr der Bürgermeister fort.

Auch dass Schule, Kindergarten und Feuerwehr zukünftig die gleiche Einfahrt benutzen werden, bereitet dem Bürgermeister keine Kopfschmerzen. „Wir werden mit den Kindern natürlich vorher ordentlich üben, wie sie sich im Einsatzfall der Wehr zu verhalten haben“, betonte Runge abschließend.

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