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Meckelmoor : Drei Generationen mit Bötel-Wurzeln

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zweites Familientreffen im Café Alte Scheune. 18 Mitglieder schauten zum ersten Mal vorbei. Der Stammbaum wurde weiter vervollständigt.

Hans Hermann Bötel aus Embühren hat Freude an der Familienforschung. Besonders viel Spaß aber macht es ihm, mit generationenübergreifenden Treffen zum Erhalt seiner Familie beizutragen. Vor zwei Jahren begann er mit seinen Forschungen und lud zum ersten Treffen von Familienangehörigen ein. Damals konnte er den neuen, von Annegret Sievers aus Jevenstedt gezeichneten, Stammbaum sowie das neue Familienwappen vorstellen.

Nun kamen erneut auf seine Einladung hin Mitglieder der zehnten, elften und zwölften Generation zu einem Treffen im Café Alte Scheune in Meckelmoor zusammen. Von über 50 Einladungen konnte er 35 Erwachsene und zehn Kinder begrüßen. „Darunter sind 18 Teilnehmer, die das erste Mal da sind, da hat sich die Mühe schon gelohnt“, verkündete der Hobbyfamilienforscher. Zu den Neuen gehörten auch Anke und Christian Hesterberg mit den Töchtern Charlotte und Theresa aus Berlin, die extra für das Treffen ihren Usedom-Urlaub vorzeitig beendeten: „Wir konnten beim ersten Treffen vor zwei Jahren nicht dabei sein. Unser Wunsch war es aber, dass unsere Töchter einmal sehen, woher sie kommen. Deshalb sind wir heute hier“, erklärte Anke Hesterberg, deren Oma eine Bötel war.

Doch das war noch nicht alles an Neuigkeiten, die Hans Hermann Bötel zu verkünden hatte. Stolz konnte er mitteilen, dass es ihm dank der Mithilfe von Eggert Ott aus Warder gelungen sei, seine Forschung schneller abzuschließen, als er es sich je hatte erträumen können. „Mit ihm haben wir das ganz große Los gezogen“, erklärte Bötel. Denn so wie er, betrieb auch Eggert Ott Ahnenforschung im Kirchenkreis-Archiv im mittlerweile abgerissenen Christophorushaus in Rendsburg. „Wenn man forschen will, musste man dahin, um sich die Bilder, Namen und Vorfahren Stück für Stück herauszuholen“, erklärte Bötel. Eine oft mühselige und zeitaufwendige Arbeit, „deshalb haben wir damals nach sieben Generationen aufgehört“. Dank Ott bedeutete das aber nicht das Ende der Bötel-Forschung. Denn der machte da weiter, wo Hans Hermann Bötel aufhörte, indem er Geld in die Hand nahm und den Archivpfleger des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, Hans-Peter Voß, mit der weiteren Ahnenforschung beauftragte. Innerhalb von zwei Jahren trug Voß alle Daten der sechsten, fünften, vierten und sogar dritten Generation zusammen, die Eggert Ott der Familie Bötel kostenlos zur Verfügung stellte. Erneut konnte Annegret Sievers dafür gewonnen werden, die gefundenen Generationen in den Stammbaum einzupflegen. „Das war ein ganz großes Geschenk an uns“, so der Embührener.

Die Treffen möchte er alle zwei Jahre fortsetzen. Das nächste Bötel-Familientreffen findet am Sonnabend, 26. August 2017, statt.

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