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Landeszeitung

20. Oktober 2017 | 20:07 Uhr

Zuwachs : Drei Engel für Frauke und Co.

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Drei junge Frauen verbringen ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Arche Warder und lernen dabei nicht nur den Stall auszumisten, sondern auch den erzieherischen Umgang mit den Tieren. Die Liebe zu den Tieren und der Natur verbindet die Mädels.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 11:03 Uhr

Die Arche Warder hat dreifache Verstärkung bekommen: Sandra Stind, Linda Coenen und Christina Ratke leisten ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in dem Tierpark. „Darüber sind wir sehr froh“, berichtet Stephanie Klingel vom Team der Arche. Über 45 Bewerbungen gab es in diesem Jahr auf die freien Stellen, „so viel wie noch nie“, weiß Klingel.

Für Linda Coenen ist der Dienst in der Arche etwas ganz Besonderes. „Ich wohne hier direkt auf dem Hof. Wenn man morgens von den Tieren geweckt wird, oder abends bei einem Rundgang nochmal die Ziegen füttert, dann bekommt man eine ganz besondere Verbundenheit“, schwärmt die 19-Jährige. Auch Sandra Stind weiß, wovon ihre Kollegin spricht. „Ich komme hier aus der Gegend und kenne den Tierpark schon seit meiner Kindheit. Da war für mich klar, dass ich unbedingt hier mein FÖJ machen möchte.“

Zu den Aufgaben der drei jungen Frauen gehören nicht nur die Pflichtaufgaben wie Stallausmisten, sondern auch Kindergeburtstage betreuen oder Beschilderungen fertig stellen. Besonders gefällt den FÖJ’lerinnen auch die zahlreichen pädagogischen Aufgaben, beispielsweise das Kinderschminken an bestimmten Aktionstagen. „Aber die jungen Frauen sind natürlich auch offen, ihre eigenen Vorschläge mit einzubringen. So spielt Linda mit dem Gedanken Tierärztin zu werden, da lassen wir sie des Öfteren auch mit unserer Ärztin durch die Gegend ziehen, damit sie einen Einblick in das Berufsfeld bekommt“, erklärt Stephanie Klingel. Neben der Berufsorientierung war auch die Liebe zu den Tieren und der Natur, Grund für die Mädels, sich ein Jahr „Auszeit“ zu gönnen. „Aber“, betont Linda Coenen, „man macht hier vor allem für die anderen was. Das, was man lernt, kann man weitergeben. Das ist toll.“

Für die nächsten zwölf Monate heißt es nun Wochenenddienst, Ausmisten, Flyer verteilen, Kinderbetreuung und und und. Doch, so sind sich alle drei sicher, es lohnt sich. Schließlich geht es bei der Arbeit für die Arche Warder um wichtige Ziele: der Erhalt alter Rassen und vom Aussterben bedrohter Nutztiere. Und das liegt den Dreien besonders am Herzen.


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