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Hohn : Drei Diebe vergreifen sich an Kirche

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum wiederholten Mal wurde an der Marienkirche Kupfer gestohlen. Die Täter wurden dieses Mal schnell gefasst.

Ihr Vorgehen war dreist, die Beute allerdings gering: Kupferdiebe haben sich in der Nacht zu Donnerstag an einem Fallrohr der Hohner Kirche zu schaffen gemacht und ein zirka 1,80 Meter langes Kupferrohrstück gestohlen. Einem aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die drei Täter (zwei Männer, eine Frau) im Rendsburger Kreishafen festgenommen werden konnten. Das teilte die Pressestelle der Polizei Neumünster mit. Demnach habe der Zeuge beobachtet, wie sich drei Personen an der Kirche in Hohn zu schaffen machten und dann mit dem Auto wegfuhren. Er folgte ihnen bis zum Kreishafen und informierte die Polizei. Die Beamten trafen das Trio im Hafengebiet an und fanden im Fahrzeug der Täter ein Stück Kupferrohr sowie entsprechendes Werkzeug zum Abmontieren. Nachdem sichergestellt war, dass es sich um das fehlende Stück an der Hohner Kirche handelte, wurden die beiden Männer und die Frau vorläufig festgenommen und der Kriminalpolizei übergeben. Gegen sie wird im besonders schweren Fall von Diebstahl und gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt. Sie wurden in der Zwischenzeit wieder entlassen.

Für die Kirchengemeinde Hohn ist dieser Kupferdiebstahl nichts Neues: „In den vergangenen Jahren ist sowohl am Gemeindezentrum als auch an der Kirche Kupfer gestohlen worden. Daher bestehen mehrere Fallrohre zum Teil schon aus Plastik, was für den Anblick der ehrwürdigen alten Kirche nicht schön ist. Aber um sicher zu gehen, dass die Rohre nicht wieder gestohlen werden, haben wir sie nicht wieder durch Kupfer ersetzen lassen“, erklärte Hohns Pastor Andreas Wegenhorst. Große Beute hätten die Täter nicht gemacht, aber Vorfälle wie dieser verursachten jedes Mal wieder Kosten, so Wegenhorst.

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