Polizei ermittelt : Dreckschleuder auf dem Kanal

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Der amtliche Name lautet „Markborg“ – „Schwimmende Dreckschleuder“ wäre für das Schiff jedoch passender gewesen. Ein 134 Meter langer Massengutfrachter mit Motorschaden hat gestern die Luft entlang des Nord-Ostsee-Kanals verpestet.

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28. November 2013, 17:23 Uhr

Der amtliche Name lautet „Markborg“ – „Schwimmende Dreckschleuder“ wäre für das Schiff jedoch passender gewesen. Ein 134 Meter langer Massengutfrachter mit Motorschaden hat gestern die Luft entlang des Nord-Ostsee-Kanals verpestet. Die Wasserschutzpolizei Rendsburg fotografierte den Umweltsünder gegen Mittag kurz hinter der Eisenbahnhochbrücke (Foto). Sofort schalteten die Beamten Staatsanwaltschaft und Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ein. Den Hafen von Brunsbüttel durfte der Kapitän noch anlaufen. Dort bleibt das Schiff, bis der Schaden repariert ist. Während die Polizei wegen Luftverschmutzung ermittelt, muss der Schiffsführer mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

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