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Wo die wilden Drachen fliegen : Drachen-Kämpfe in vier Kategorien

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Indoor-Cup im Schwimmzentrum mit Top-Leistungen und viel Humor. 27 Teams mit 450 Teilnehmern traten gegeneinander an.

Da brodelte das Wasser im Becken, Trommler peitschen ihre Paddler zu Höchstleistungen an. 27 Teams mit 450 Teilnehmern kämpften in 52 Rennen um den Sieg in den vier Kategorien beim 5. Drachenboot-Indoor-Cup am Sonnabend im Rendsburger Schwimmzentrum. Bei der Betriebssport-Wertung hatte das Team „WSA Drachen“ die Nase vorn, die Sport-Wertung gewann die Mannschaft „KfRG Rostocker Seebären“, bei den Damen gewannen die „Hamburger Mädels“ und in der Fun-Wertung das Team „Torpedo“.

Der sportliche Wettkampf in den 12,50 Meter langen Drachenbooten spielte zwar eine bedeutende Rolle, genauso wichtig war den Teilnehmern, dass „viel Humor mit in den Booten saß“. Das wurde an den Namensgebungen der Mannschaften deutlich. Da legte sich das „Drachenpack“ mit den „Eidertigers“, dem Team der Rendsburger Stadtwerke, an. Die „Treibholz ECKsen“ boten dem „Alsterexpress“ Paroli, und die „Hobby Dragons“ zeigten, dass sie sich nicht nur Wohnmobile bauen können, sondern sich auch auf dem Wasser zu Hause fühlen.

Wie viele der Mannschaften hatten sich die „Kanalnixen“ fantasievolle Kostüme angezogen. In ihren glitzernden Fischschuppen machten sie eine gute Figur. „Seit zehn Jahren mischen wir bei den Drachenbootrennen mit“, berichtete Birgit Schatz aus Nübbel in einer Rennpause. Angefangen habe es beim damaligen Eon-Hanse-Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Inzwischen starte man auch beim Rendsburger Herbst. Sport und Spaß, beides sei für die „Kanalnixen“ wichtig, stellte Kristina Bergfeld aus Rendsburg fest. Wobei der Spaß eindeutig im Vordergrund stehe. Beim diesjährigen Indoor-Cup kam aber auch der sportliche Erfolg hinzu. In der Kategorie „Fun“ mussten sich die durch sechs Männer verstärkten „Kanalnixen und -neptüner“ nur dem Siegerteam „Torpedo“ geschlagen geben.

450 Aktive, dazu etwa 400 Besucher - das Schwimmzentrum war am Sonnabend voller Menschen. Ab 12 Uhr wurden die Teams im Sieben-Minuten-Takt auf die Rennstrecke geschickt. Zwei Drachenboote waren durch ein Tau über Umlenkrollen am Beckenrand verbunden. So konnten die Paddler in den 45-Sekunden-Rennen ihre Kräfte gegeneinander messen.

Der Eintritt zum Drachenboot-Cup, der von den Stadtwerken und von der Volks- und Raiffeisenbank im Kreis Rendsburg gesponsert wurde, war frei. Viele Besucher freuten sich über die Möglichkeit, zusätzlich zu den Rennen auch die Sauna, den Ruheraum oder mit ihren Kindern die anderen Schwimmbecken zu nutzen. Auch die Organisatoren Wolfgang und Florian Berndt zeigten sich begeistert von dem reibungslosen Ablauf des diesjährigen Drachenboot-Indoor-Cups. Unterstützt wurden sie von Helfern des Rendsburger Rudervereins und der DLRG.


>Die komplette Ergebnisliste ist auf der Seite www.drachenboot-rendsburg.de zu finden.

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